Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke will nach der 0:5-Niederlage bei Borussia Dortmund Protest einlegen. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bezeichnet die Kölner daraufhin als schlechte Verlierer. Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke will nach der 0:5-Niederlage bei Borussia Dortmund Protest einlegen. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bezeichnet die Kölner daraufhin als schlechte Verlierer. © imago/Montage
Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke will nach der 0:5-Niederlage bei Borussia Dortmund Protest einlegen. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bezeichnet die Kölner daraufhin als schlechte Verlierer.

Eklat um Videobeweis: Köln will Protest nach Niederlage gegen BVB einlegen

UPDATE: Die 0:5-Niederlage des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund hat wohl ein Nachspiel. Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke kündigte nach der Partie an, die Wertung des Spiels anfechten zu wollen. Die Kölner sehen wegen der Videobeweis-Entscheidung vor dem 0:2 das Regelwerk verletzt. BVB-Boss Watzke giftet gegen die Kölner.

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Muss das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln wiederholt werden?

Durchaus möglich! Die Kölner haben nach der 0:5-Niederlage bei Borussia Dortmund angekündigt, die Wertung des Spiels anfechten zu wollen: "Wir werden natürlich Protest gegen dieses Spiel einlegen", sagte FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke nach dem Sonntagsspiel. Als Grund nannte er die Szene beim 2:0 der Dortmunder kurz vor der Pause, das erst nach dem Videobeweis von Schiedsrichter Patrick Ittrich gegeben worden war. Ittrich hatte zuvor auf Foul gegen den BVB entschieden, dies aber auf Hinweis des Video-Assistenten revidiert. Das Tor zählte nun doch. Da Ittrichs Pfiff jedoch wohl erfolgte, als der Ball noch nicht die Torlinie überschritten hatte, sehen die Kölner das Regelwerk verletzt.

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Watzke: Köln ist schlechter Verlierer!

Laut Schmadtke hätte der Video-Assistent in dieser Szene gar nicht eingreifen dürfen. "Ich bin totaler Befürworter des Videobeweises. Aber ich plädiere dafür, dass wir uns an das Protokoll halten und nicht jeder macht was er will. Es gibt ein Protokoll, in dem steht, wann der Schiedsrichter eingreift und wann nicht", sagte der Köln-Verantwortliche. "Wenn gegen das Regelwerk entschieden wird, gibt es normalerweise eine Neuansetzung." Sky-Experte Dietmar Hamann pflichtete Schmadtke bei: "Ich glaube, dass der 1. FC Köln eine sehr gute Chance hat, das Spiel nochmal zu spielen."

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke tobte, als er von dem geplanten Protest der Kölner hörte: "Wer nach so einem Spiel Protest einlegt, der ist ein schlechter Verlierer. Wir waren haushoch überlegen. Jetzt Protest einzulegen, das wäre ja grotesk." Aus seiner Sicht seien beide Videobeweis-Entscheidungen im Spiel genau richtig gewesen: "Ob die Kölner jetzt Protest einlegen oder nicht, interessiert mich nicht, Das, was mich interessiert, ist, dass beide Entscheidungen durch den Videoschiedsrichter richtig waren", sagte Watzke.

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Schiedsrichter äußert sich nicht

In die gleiche Kerbe schlägt auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc: "Jetzt Protest einzulegen, wäre grotesk und lächerlich. Alle wollten den Videobeweis und jetzt haben wir ihn", sagte Zorc. "Wenn wir jetzt anfangen rumzudoktorn, ob der Ball die Linie berührt hatte oder nicht:  Der Ball war klar am Rollen. Kein Spieler hatte die Chance, das Tor zu verhindern."

Schiedsrichter Patrick Ittrich blieb nach den Anschuldigungen der Kölner ruhig und äußerte sich nicht über die Szene vor dem Videobeweis. Mit dem Verweis auf "ein laufendes Verfahren" lehnte er eine Stellungnahme ab. Er dürfe und werde sich nicht äußern.

1. FC Köln (Herren) Borussia Dortmund (Herren) Borussia Dortmund (Herren) Fussball Bundesliga Borussia Dortmund-1. FC Köln (17/09/2017 18:00)

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