23. Dezember 2017 / 04:08 Uhr

Elgeti: Bei Hansa sind System und Strategie erkennbar

Elgeti: Bei Hansa sind System und Strategie erkennbar

Christian Lüsch
Finanz- und Immobilienunternehmer Rolf Elgeti.
Finanz- und Immobilienunternehmer Rolf Elgeti. © Dietmar Lilienthal
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Der Investor spricht über die Hinrunde und seine Erwartungen für 2018

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Wie haben Sie die ersten 20 Spiele des FC Hansa Rostock erlebt?
Rolf Elgeti: Ich habe diese Saison bis jetzt alle Hansa-Spiele – entweder live im Stadion oder im Fernsehen – gesehen. Ich bin natürlich kein Fußball-Fachmann, aber ich freue mich, dass Hansa auf dem vierten Platz steht und viele gute Ergebnisse erzielt hat. Im Spiel sind jetzt selbst für einen Laien wie mich System und Strategie erkennbar. Das ist ein großer Schritt nach vorn. Der Trainer hat einen tollen Job gemacht.

Hätten Sie dem Team diese Entwicklung zugetraut?
Elgeti: Das war zugegebenermaßen schon meine Erwartung, ja. Der Kader ist vor der Saison aufgerollt worden. Die Bedingungen sind besser geworden. Nach und nach ist wieder Ruhe beim FC Hansa eingekehrt. Das spürt jeder. Wenn man gute Leute hat, die man in Ruhe arbeiten lässt, dann rentiert sich das auch.

Wie viel Einfluss haben Sie auf den Verein genommen? Gibt es regelmäßige Termine mit der Klubführung?
Elgeti: Nein. Ich will Hansa ja auch nicht auf die Ketten gehen. Wir stehen in einem unregelmäßigen Kontakt. Ich finde das sehr angenehm. Wenn ich helfen kann, wie beispielsweise beim Rückkauf der ehemaligen Hansa-Geschäftsstelle (nur dadurch konnten Fördermittel für den neuen Kunstrasenplatzes an Hansa fließen/d.Red.), stehe ich gern zur Verfügung, möchte aber ansonsten auch niemanden unnötig von seiner Arbeit abhalten.

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Sind Sie von Hansa wegen möglicher Verstärkungen in der Winterpause um Hilfe gebeten worden?
Elgeti: Bis jetzt hat mich noch niemand angesprochen. Ich gehe auch davon aus, dass das auch ohne mein Zutun möglich ist.

Also ist wirtschaftlich alles im tiefgrünen Bereich beim FC Hansa?
Elgeti: Ganz so würde ich es nicht ausdrücken. Hansa hat wirtschaftlich schon viel gemacht. Bei manchen Dingen dauert es eine gewisse Zeit, bis Effekte eintreten. Das heißt aber nicht, dass nicht noch mehr geht. Ich sehe durchaus noch Potenzial bei Kosten und Erlösen. Da wurde noch nicht an allen Schrauben gedreht. Die wichtigsten Dinge sind aber erledigt. Ich schaue mir die Zahlen an und sehe da durchaus noch Luft nach oben.

Haben Sie konkrete Ideen?
Elgeti: Die Effizienz der Nachwuchsabteilung könnte beispielsweise verbessert werden. Es gibt interessante Leih-Konstrukte im Nachwuchsbereich – Partnerschaften mit anderen Vereinen –, die beiden Seiten Vorteile bringen könnten. Zudem ist aus der Internet-Marketing-Strategie mehr rauszuholen, denke ich. Das Stadion könnte man auch aktiver vermarkten – da macht der Vorstand allerdings auch schon große Fortschritte. Und mittelfristig brauchen wir meiner Meinung nach noch weitere Mechanismen, um lokalen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, dem Verein zu helfen, auch wenn hier das Mikrosponsoring schon tolle Ergebnisse erzielt. Und den 800. Geburtstag unserer Hansestadt kann man vielleicht auch für den einen oder anderen größeren Wurf nutzen.

Interview: Christian Lüsch

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