08. November 2017 / 00:00 Uhr

Elmenhorster streben direkten Wiederaufstieg an

Elmenhorster streben direkten Wiederaufstieg an

Oliver Behn
Der Verbandsliga erfahrene Tom Pohanka (r.) zählt zu den Leistungsträgern in Elmenhorst.
Der Verbandsliga erfahrene Tom Pohanka (r.) zählt zu den Leistungsträgern in Elmenhorst. © Oliver Behn
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Kreisoberliga-Fußballer führen die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an / Trainer Robert Krüger setzt auf LSG-Urgestein.

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Die LSG Elmenhorst hat im Kampf um den Wiederaufstieg in die Fußball-Landesklasse die Chance verpasst, sich von ihren Verfolgern abzusetzen. Gegen die Verbandsliga-Reserve des Rostocker FC kam der Kreisoberligist am Sonntag nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus.

Die Rand-Rostocker bleiben zwar weiterhin Spitzenreiter in der Kreisoberliga Warnow (Staffel I), doch den Ausrutscher ihres ersten Verfolgers SV Parkentin konnten sie nicht ausnutzen. Der Tabellenzweite hatte bereits einen Tag zuvor gegen Schlusslicht Lok Rostock überraschend mit 1:3 verloren.

LSG-Trainer Robert Krüger hatte nach dem Unentschieden beim Rostocker FC II gemischte Gefühle. „Klar hätten wir gerne drei Punkte mitgenommen, aber nach dem Spielverlauf geht das Ergebnis in Ordnung“, meinte er. Bis zur 89. Spielminute lagen die Gäste noch mit 1:2 in Rückstand. Doch LSG-Urgestein Robert Springer rettete kurz vor dem Schlusspfiff noch das Remis. Der Routiner verwandelte sehenswert per direktem Freistoß zum 2:2-Endstand.

„Ich bin froh, dass wir noch den einen Punkt gesichert haben“, sagte Springer. Das Toreschießen zählt gar nicht mehr zu den Hauptaufgaben des 35-Jährigen. Nachdem sich der etatmäßige Offensivspezialist der Elmenhorster zu Saisonbeginn verletzt hatte, schulte LSG-Trainer Krüger den früheren Stürmer zum Außenverteidiger um. „Als einziger Linksfuß im Team war es naheliegend, dass ich die vakante Position übernehme“, erklärt Springer, der auch in seiner neuen Rolle trifft. Für ihn war es bereits das dritte Saisontor.

Eine langfristige Lösung für das Problem auf der linken Abwehrseite wird Robert Springer allerdings nicht mehr sein. „Nach der Saison höre ich auf“, sagt der Routinier, der schon seit mehr als zehn Jahren für die LSG Elmenhorst aufläuft. Am liebsten würde er sich mit dem direkten Wiederaufstieg in den Ruhestand verabschieden. „Die Mannschaft hat das Potenzial, den Aufstieg zu packen. Das ist auch unser Ziel“, sagt Springer. Die Chancen stehen gut, denn nach elf Spieltagen führen die Elmenhorster die Tabelle mit vier Zählern Vorsprung vor dem Verfolger aus Parkentin an.

LSG Elmenhorst: Seidel – Kay, Jasinski, Beckmann (82. Koop), Schimpf, Karatas, Pohanka, Geppert, Conradi, Springer, Jodmikat.
Tore: 0:1 Pohanka (32.), 1:1 Otto (38.), 2:1 Rowolt (81.), 2:2 Springer (89.).
Schiedsrichter: Till Greve (Banzkow).
Zuschauer: 20.

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