07. Februar 2019 / 08:00 Uhr

Emotion und Einstellung: Vorsfelde zum Verfolgerduell nach Nienburg

Emotion und Einstellung: Vorsfelde zum Verfolgerduell nach Nienburg

Jakob Schröder
Vor dem Verfolgerduell: Vorsfeldes Trainer Daniel Heimann will, dass sich die Handbremse bei seinem Team wieder löst.
Vor dem Verfolgerduell: Vorsfeldes Trainer Daniel Heimann will, dass sich die Handbremse bei seinem Team wieder löst. © Gero Gerewitz
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Top-Verfolger unter sich: Die Oberliga-Handballer des Tabellenzweiten MTV Vorsfelde müssen am Samstag (19.30 Uhr) beim Dritten HSG Nienburg antreten. Damit Vorsfelde an Spitzenreiter TuS Vinnhorst dranbleibt, fordert MTV-Trainer Daniel Heimann von seinem Team wieder mehr Emotionalität.   

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Am vergangenen Wochenende kam Vorsfelde vor heimischem Publikum nicht über ein 25:25 gegen den TSV Burgdorf III hinaus — der Tabellenzweite spielte über weite Strecken wie mit angezogener Handbremse und strahlte zu keinem Zeitpunkt die gewohnte Dominanz aus. „Wir haben am Montag sehr viel über Emotionen und Einstellung gesprochen“, ließ Heimann sein Vorgehen durchblicken. „Wir müssen wieder viel präsenter sein als im letzten Spiel.“

Emotionen werden im Handball viel über die Zuschauer transportiert. Der MTV spielt auswärts und kann somit nicht auf die Unterstützung vieler Anhänger hoffen. Das weiß auch Heimann: „Wir werden das von innen heraus selber lösen müssen. Das wird schwer, aber ich glaube, dass wir das schaffen.“

Der Coach erwartet im Duell mit dem Tabellendritten eine Partie auf Augenhöhe: „Es wird ein Spiel mit sehr viel Tempo und Athletik. Wer seine Linie länger durchziehen kann, wird am Ende die Nase vorn haben“, ist er sich sicher. Ob Vorsfelde in Bestbesetzung nach Nienburg reisen kann, ist noch offen — die Grippe macht sich in der Kabine breit. Tim Tangermann und Torhüter Thomas Krüger trainierten unter der Woche nicht, ihre Einsätze sind gefährdet. Sorgen macht sich Heimann nicht: „Wir werden unseren Stand-by-Spieler Marius Thiele mit nach Nienburg nehmen und wenn nötig, einen der Torhüter aus der Reserve an Bord holen. Wir haben genug starke Spieler.“

Trotz der möglichen Ausfälle macht sich der MTV optimistisch auf die Reise, so Heimann: „Ich bin zuversichtlich, dass wir mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Punkte mitnehmen können.“

Von Jakob Schröder

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