Wegen Spielertransfers verzeichnet RB Leipzig Schulden Wegen Spielertransfers verzeichnet RB Leipzig Schulden © Hendrik Schmidt
Wegen Spielertransfers verzeichnet RB Leipzig Schulden

Ende der Transferperiode naht: RB Leipzig weiterhin ohne Verstärkung

Ralf Rangnick taucht am Dienstag beim Training von RB Leipzig auf. Ist der Sportdirektor inzwischen auf dem Transfermarkt fündig geworden, oder wird es keinen Neuzugang mehr im Winter geben?

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Leipzig. Die Zeit bis zum Ende der Wintertransferperiode ist knapp. Am Mittwochabend um 18 Uhr schließt das Fenster für Neuzugänge. Doch Sportdirektor Ralf Rangnick jettet nicht in der Welt herum, um kurzfristig noch eine Verstärkung für seine angeschlagene Mannschaft zu holen. Zum Trainingsauftakt vor dem Spiel am Samstag in Gladbach gesellte er sich am Cottaweg auf den Rasen.

Dafür kann es zwei Gründe geben: Entweder sind die benötigten Transfers schon unter Dach und Fach, wird in Kürze noch ein Last-Minute-Neuzugang vorgestellt. Oder der Sportdirektor hat seine Mühen bereits eingestellt, hofft das die Mannschaft mit der RB Leipzig vergangene Saison Vizemeister wurde, in den nächsten Wochen wieder zu seinem erfolgreichen Spektakel-Fußball zurückkehrt. Am Dienstagmittag hieß es von Vereinsseite, dass es aktuell keine Anzeichen für eine Verpflichtung gäbe.

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Allerdings ist der 59-Jährige Rangnick bekannt dafür, in letzter Minute noch einen Neuzugang aus dem Hut zu zaubern. Vergangenen Sommer kam Kevin Kampl wenige Stunden vor dem Ende der Wechselfrist. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga vor anderthalb Jahren verpflichtete RB Leipzig kurz vor knapp noch Bernardo sowie Oliver Burke und lieh Kyriakos Papadopoulos aus.

Doch in der deutlich schwierigeren Wintertransferperiode musste RB Leipzig in den oberen zwei Ligen bisher kaum aktiv werden – verpflichtete zwei Neuzugänge in drei Wechselphasen. Vor einem Jahr wurde Dayot Upamecano aus Salzburg geholt. Vor zwei Jahren gab es im Winter gar keinen Neuzugang. Im ersten Zweitligajahr gelang Rangnick mit der Verpflichtung des damals noch unbekannten Emil Forsberg im Januar 2015 ein echter Glücksgriff.

Trainer Ralph Hasenhüttl hatte exakt vor einem Jahr über die Transferperiode im Januar gesagt: „Im Winter muss man zulegen, wenn man im Sommer viel falsch gemacht hat.“ Wieviel die Leipziger im vergangenen Sommer richtig gemacht haben, wird sich bis zum Ende der Saison zeigen. Fünf Feldspieler hatte der Verein mit Ibrahima Konaté, Konrad Laimer, Kevin Kampl, Bruma sowie Jean-Kevin Augustin dazu geholt. Ihre Klasse haben alle bereits durchblitzen lassen. Konstant gute Leistungen brachte bisher keiner von ihnen. Doch auch andere Spieler wie Forsberg oder Poulsen benötigten bei RB ihre Anlaufzeit.

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„Wir gehen hier den Weg, dass wir jungen Spielern die Zeit geben, sich zu entwickeln. Auch auf die Gefahr hin, dass sie Fehler machen oder nicht alles klappt. Die Problematik ist nur, auf der einen Seite Spieler zu entwickeln und auf der anderen Seite Erwartungen zu genügen – wie nach einer Vizemeisterschaft. Das spießt sich ein bisschen“, fand Hasenhüttl nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV deutliche Worte.

Erschwerend kommen in diesem Winter die langfristigen Verletzungen der zwei Stammspieler Forsberg (verschleppte Bauchmuskelzerrung) und Marcel Halstenberg (Kreuzbandriss) dazu, für die der Coach am Sonntag beim Auslaufen vor den Journalisten von seinem Sportdirektor Ersatz forderte. Die Zeit dafür, sie rennt den Verantwortlichen davon.

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