16. Mai 2016 / 18:10 Uhr

Ende!

Ende!

Sebastian Morgner
Tabea Kemme (r.) traf in Bremen doppelt.
Tabea Kemme (r.) traf in Bremen doppelt. © Jan Kuppert
Anzeige

Bundesliga Frauen: Bernd Schröder hört nach 45 Jahren als Trainer von Turbine Potsdam auf und gewinnt zum Abschied 4:1 bei Werder Bremen.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Bremen. Er steht noch einmal auf, fuchtelt mit den Armen, ruft etwas lautstark zur Mannschaft. So wie man ihn kennt. Dann wird das Spiel abgepfiffen. Dann ist Schluss. Mit 4:1 (4:0) gewinnt Turbine Potsdam das letzte Bundesliga-Spiel der Saison bei Werder Bremen. Es war das allerletzte Spiel unter  Trainer Bernd Schröder, für den  nach 45 Jahren Ende ist. Ab heute stehen Matthias Rudolph, bislang Co-Trainer, und Dirk Heinrichs beim Training  an der Seitenlinie. „Sie werden ab jetzt die Einheiten leiten“, bestätigt Schröder. „Ich bin noch bis 30.Juni da, werde  meine Sachen ausräumen.“

Für Kapitän Lia Wälti noch schwer vorstellbar. „Komisch“, sagt die Schweizerin. „Wir haben jetzt noch zwei Wochen Training, dann eine Pause. Am 27. Juni geht es wieder los.“ Danach haben die Potsdamerinnen  zwei Wochen Pause. „Am 19. Juli steigen wir wieder ein. Die Vorbereitung läuft in zwei Etappen.“

Das hat Matthias Rudolph so festgelegt. „Der neue Trainer hat uns das mitgeteilt. Es fühlt sich noch so unrealistisch an. Wir freuen uns aber alle.“ Am Mittwoch hat die Mannschaft für  Trainer Schröder  noch eine Überraschung. „Was, kann ich nicht verraten. Wir werden einen kleinen Ausflug machen. Der soll der Abschluss sein“, so Wälti, die am Pfingstmontag zum zwischenzeitlichen 4:0 traf (43.). „In dieser Woche werden wir auch Spielerinnen verabschieden.“  Eine von ihnen ist Ilaria Mauro. Der Vertrag mit der Italienerin (27) wurde in beiderseitigem  Einvernehmen aufgelöst. Mauro zieht es zurück in die Heimat. „Sie wird nicht mehr in der Bundesliga spielen“, so Schröder.

Tabea Kemme erzielt in Bremen gleich zwei Tore (21., 35.), Laura Lindner (25.) traf einmal. Nationalspielerin Kemme war an der Weser ständiger Antreiber. „Ich hatte das Gefühl, es war der Tag der Fernschüsse. Die Dinger haben gepasst“, beschreibt „Tabi“  Kemme.  Die 24-Jährige hatte unter Schröder acht Jahre trainiert und viel „gelernt. Klar,  eine Ära geht zu Ende. Doch nun freue ich mich auf das, was kommt. Auf die Veränderung, die die Mannschaft  braucht und die  dem Team gut tun wird.“

Turbine  Potsdam beendet die Saison  auf dem 7. Platz und hat damit  ein Mini-Ziel erreicht: Das Team muss in der  nächsten Saison  nicht in die Qualifikation für den DFB-Pokal.

1. FFC Turbine Potsdam: Schmitz –  Siwinska (70. Waldus), Draws (70. Krug), Elsig, Meister –  Kemme, Wälti, Rauch –  Kellond-Knight (70. Mauro) –  Huth, Lindner.

"Ein letztes Mal" - Bernd Schröders letzter Arbeitstag

Zur Galerie
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt