24. Mai 2018 / 20:54 Uhr

Energie Cottbus: Wollitz-Team legt Grundstein für den Aufstieg

Energie Cottbus: Wollitz-Team legt Grundstein für den Aufstieg

Mirko Jablonowski
Streli Mamba brachte Energie Cottbus gegen Weiche Flensburg mit 1:0 in Führung.
Streli Mamba brachte Energie Cottbus gegen Weiche Flensburg mit 1:0 in Führung. © imago
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Regionalliga-Relegation: Lausitzer behalten beim SC Weiche Flensburg die Oberhand.

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Trotz zweier Gegentreffer nach dem Seitenwechsel: Der Weg zur Rückkehr in die 3. Liga ist geebnet! Der Regionalliga-Nordost-Meister FC Energie Cottbus setzte sich am Donnerstagabend im Hinspiel der Regionalliga-Relegation beim SC Weiche Flensburg (Meister der Regionalliga Nord) verdient mit 3:2 (3:0) durch und hat den Grundstein für den Aufstieg gelegt.

Vor 5972 Zuschauern im Kieler Holstein-Stadion - der Gastgeber musste aus der heimischen Arena ausweichen - waren die Lausitzer, angefeuert von ihren lautstarken Anhängern, welche die Partie stimmungstechnisch zu einem Heimspiel machten, von Beginn an das tonangebende Team.

FCE-Angreifer Streli Mamba brachte seine Farben folgerichtig früh in Führung. Nach Vorarbeit von Kevin Weidlich musste der Kicker mit der Rückennummer 11 aus Nahdistanz nur noch die Innenseite ranhalten und zum 1:0 für Energie verwandeln (15.). Die mitgereisten Fans skandierten lauthals "Auswärtssieg" - die Mannschaft leistete Folge.

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Auch am zweiten Treffer der Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz war der schnelle Stürmer maßgeblich beteiligt, als er das Leder an der Strafraumkante etwas glücklich auf Maximilian Zimmer weiterspielte. Der Ex-Babelsberger behielt vor SC-Keeper Florian Kirschke die Nerven, umkurvte diesen gekonnt und traf zum 2:0 aus Gästesicht (29.). Mit einem herrlich verwandelten Freistoß nach 38 Minuten erhöhte Zimmer noch vor der Pause auf 3:0.

Nach der Halbzeit verpasste es Mamba bei einer weiteren guten Möglichkeit zunächst auf 4:0 für den FCE zu erhöhen, ehe Weiche-Kapitän Christian Jürgensen für sein stärker werdendes Team nach 68 Minuten und einem Missverständnis in der Energie-Defensive auf 1:3 verkürzte.

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In der Schlussminute gelang René Guder nach einer Hereingabe von der rechten Seite sogar noch der 2:3-Anschlusstreffer für Flensburg. Die Cottbuser haben sich für das am Sonntag (14 Uhr, live im RBB) stattfindende Rückspiel im Stadion der Freundschaft dennoch eine gute Ausgangslage verschafft und träumen nach zwei Jahren von der Rückkehr in die 3. Liga.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz befand gegenüber dem RBB: "Wir haben jetzt zu Hause alles in der eigenen Hand, müssen aber organisierter spielen, als wir es heute in der zweiten Halbzeit getan haben. Aber das wird kein Selbstläufer. Wir haben aber alle Optionen für uns. Dass wir sehr heimstark sind ist bekannt."

FC Energie Cottbus: Spahic - Startsev, Stein, Matuwila, Schlüter - Kruse - Weidlich (72. Scheidhauer), de Freitas, Viteritti, Zimmer (75. Gehrmann) - Mamba (78. Siebeck).

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