Erstes öffentliches Training von RB Leipzig Ingo Hertzsch Robert Klauß Ronny Kujat Warmlaufen beim ersten öffentlichen Training der Vereingeschichte: Ingo Hertzsch (vorn links) und Ronny Kujat (vorn rechts). Hinter Hertzsch Robert Klauß. © Norman Rembarz
Erstes öffentliches Training von RB Leipzig Ingo Hertzsch Robert Klauß Ronny Kujat

Entbindung am Amtsgericht: RB Leipzig feiert den achten Geburtstag

Am 19. Mai 2009 wurde Rasenballsport Leipzig offiziell gegründet, ganz ohne großes Tamtam.

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Leipzig. Es ist ein Datum für die Geschichtsbücher von RB Leipzig: Der 19. Mai 2009. An diesem Tag, also vor genau acht Jahren, haben die Roten Bullen ihren Verein offiziell gegründet. Allerdings erfolgte die formelle Geburtsstunde des heutigen Champions-League-Teilnehmers ganz ohne Pomp und Glamour. Mit einem Eintrag ins Vereinsregister am Amtsgericht Leipzig war die Nabelschnur durchtrennt und das Baby auf der Welt. Die eigentliche Gründungsversammlung war bereits am 25. März erfolgt.

Fotogalerie: Die Anfänge von RB Leipzig

Mit Leben wurde das Projekt aber erst durch die Übernahme der Oberliga-Spiellizenz vom SSV Markranstädt gefüllt. Dafür wechselte damals die gesamte Herrenabteilung der Rand-Leipziger zu RB über und kehrte nach einem Jahr, bis auf die erste Mannschaft der Rasenballer, wieder zum SSV zurück.

Kranker Trainer zur Premiere

Das erste Testspiel wurde am 10. Juli 2009 gegen Bannewitz angepfiffen. Es endete 5:0 und Christian Mittenzwei erzielte den ersten Treffer in der Vereinsgeschichte. Zuvor mussten drei Partien aus Sicherheitsbedenken abgesagt werden. Der damalige Chefcoach Tino Vogel verpasste dieses historische Ereignis sogar und lag mit einer Grippe im Bett. An der Seitenlinie standen Torwart-Coach Perry Bräutigam und Co-Trainer Lars Weißenberger.

Zur Erinnerung hier noch einmal die Aufstellung:

Neuhaus – Hertzsch, Kläsener, Schumann, Wille – Lerchl, Bick (46. Schaaf), Rosin (55. Kujat), Streit – Reimann, Höfler (70. Mittenzwei)

Und die Torschützen:

1:0 Christian Streit (2.), 2:0 Jochen Höfler (34.), 3:0 und 4:0 Christian Reimann (35./50.) 5:0 Ronny Kujat (68.).

Erstes Pflichtspiel von RB Leipzig Christian Reimann, Michael Lerchl und Daniel Rosin geben nach dem Spiel gegen Blau-Weiß Autogramme. © Christian Modla

Trainer Vogel war anschließend „eigentlich ganz zufrieden“, hätte aber schrecklich gerne mehr Tore gesehen. „Wir müssen einfach konsequenter im Abschluss sein. In der Oberliga kommen andere Kaliber auf uns zu, da hat man nicht zehn, zwölf Glasklare.“

Der restliche Zug durch die Ligen ist bekannt. Am Sonnabend spielt RB Leipzig entspannt bei Eintracht Frankfurt. Der zweite Tabellenplatz in der 1. Bundesliga ist dem Aufsteiger nicht mehr zu nehmen.

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