27. Januar 2018 / 17:26 Uhr

Enttäuschendes Remis: RB Leipzig gegen HSV ohne Fortune

Enttäuschendes Remis: RB Leipzig gegen HSV ohne Fortune

Anne Grimm
RB Leipzig - Hamburger SV (Imago) (5)
RB Leipzigs Dayot Upamecano im Zweikampf mit dem Hamburger Bobby Wood.
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Vizemeister RB Leipzig holt im eigenen Stadion nur einen Punkt gegen den abstiegsbedrohten Hamburger SV. Die frühe Führung wird von nur einem Torschuss der Gäste im ersten Durchgang egalisiert.

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Leipzig. RB Leipzig kommt im neuen Jahr einfach nicht richtig in Schwung. Gegen den Tabellenvorletzten Hamburger SV holt das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl am Samstag beim 1:1 (1:1) im ausverkauften heimischen Stadion nur einen Punkt. Bruma bringt den Gastgeber schon in der neunten Minute in Führung. Der HSV gleicht mit seinem ersten Torschuss nach einer halben Stunde zum 1:1 aus.

Das Ergebnis ist für beide Mannschaften wenig hilfreich: RB Leipzig bleibt zwar bis zum Sonntag Tabellenvierter, kann aber noch aus den Champions-League-Startplätzen rutschen. Der HSV und sein neuer Trainer Bernd Hollerbach stehen weiterhin auf einem Abstiegsrang.

Trotzdem war der neue Coach des HSV mit dem Auftreten seines Teams zufrieden: In den ersten Minuten hat man gemerkt, dass die vergangenen Wochen nicht spurlos am Team vorbei gegangen sind. Nach dem 1:1 hat sich bei einigen die Handbremse gelöst und wir haben eine große Moral gezeigt. Ich denke, das Unentschieden geht in Ordnung. Die Jungs haben sich total reingehängt und gut gefightet. Moral gezeigt nach dem Rückstand. Das war ganz wichtig.“

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RB-Trainer Ralph Hasenhüttl war dagegen weniger euphorisch: "Natürlich sind wir enttäuscht, heute nur 1:1 gespielt zu haben. Wir sind nach dem Gegentreffer aus dem Rhythmus gekommen und waren dann nicht zwingend genug. In den ersten Minuten haben wir viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Leider haben wir vor allem in der zweiten Hälfte unsere Leichtigkeit vermissen lassen."

RB-Coach Hasenhüttl nimmt im Vergleich zur 1:2-Niederlage vor einer Woche in Freiburg nur eine Änderung vor. Lukas Klostermann ersetzt Bernardo auf der linken Seite. Die Position muss nach dem Kreuzbandriss von Stammspieler Marcel Halstenberg in den kommenden Monaten neu besetzt werden. Naby Keita sitzt nach seiner Erkältung erstmal auf der Bank. Hamburgs neuer Coach Bernd Hollerbach nimmt fünf Veränderungen vor und lässt mit kompakter Fünferkette verteidigen.

Torjubel für verletzten Halstenberg

Es dauert keine zehn Minuten, da steht es bereits 1:0 für die überlegenen Hausherren. Nach einem Ballverlust des HSV schaltet RB blitzschnell um, Kampl bedient Sabitzer auf der rechten Seite. Der Österreicher hat ein gutes Auge, überspielt den von zwei Hamburgern gedeckten Werner und findet Bruma. Der köpft relativ frei zum 1:0 ein. Beim Torjubel halten die Leipziger das Trikot des verletzten Halstenberg nach oben.

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Nach einer Viertelstunde und einem kapitalen Fehler von Ex-RB-Verteidiger Papadopoulos muss es 2:0 stehen. Doch Augustin vergibt allein vor HSV-Keeper Mathenia, bugsiert den Ball am Pfosten vorbei. Das wird bestraft.

Wie aus dem Nichts erzielen die Hamburger nach einer halben Stunde den Ausgleich. Der Ball wird zwischen Orban und Klostermann auf den in abseitsverdächtiger Position stehenden Kostic durchgespitzelt. Der Serbe umkurvt RB-Keeper Gulacsi und schiebt zum 1:1 ein.

Trotz Keita keine Wende

Auch im zweiten Durchgang geben die Leipziger den Ton an, haben durch Sabitzer gleich eine gute Chance. Nach einer knappen Stunde soll Naby Keita für neue Impulse sorgen, ersetzt Diego Demme im Mittelfeld. Yussuf Poulsen kommt in der 70. Minute für den glücklosen Augustin.

Vor allem Sabitzer versucht, seine Mannschaft immer wieder nach vorn zu treiben. Einen Freistoß des österreichischen Nationalspielers faustet Hamburgs Torhüter allerdings kurz vor der Linie aus dem Eck. Dominik Kaiser darf in der Schlussphase ran. Upamecano zieht in der Nachspielzeit einfach ab – HSV-Keeper Mathenia pariert, es bleibt beim Remis.

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Statistik

RBL: Gulacsi - Laimer, Orban (C), Upamecano, Klostermann – Demme (58. Keita), Kampl – Sabitzer – Bruma (80. Kaiser),  Werner, Augustin (71. Poulsen)

HSV: Mathenia – Diekmeier, Papadopoulos, van Drongelen, Santos - Jung, Walace -  Sakai (C), Hunt (85. Salihovic), Kostic – Wood (77. Arp)

Tore: 1:0 Bruma (9.), 1:1 Kostic (29.)

Zuschauer: 42.558

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