Sichtlich enttäuscht: Felicitas Rauch (l.) und Johanna Elsig, die am Dienstag Geburtstag feiert. © Jan Kuppert

Enttäuschung vor dem Topspiel: Erste Niederlage für Turbine

Frauen-Bundesliga: Potsdamerinnen verlieren in Freiburg mit 1:2 – Mittwoch Auswärtspartie in Wolfsburg.

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Die Aufarbeitung begann schon auf der neun Stunden langen Rückfahrt. Mannschaft und Trainerteam von Turbine Potsdam sahen sich direkt die 1:2 (0:1)-Niederlage am Sonntag noch einmal auf Video an. „Die Trainer schauen sich das Spiel eigentlich immer an, in diesem Fall auch große Teile der Mannschaft, weil es einfach so ärgerlich war“, berichtete Trainer Matthias Rudolph nach der ersten Saisonniederlage in der Fußball-Bundesliga der Frauen gegen den SC Freiburg.

Felicitas Rauch: "Wir hatten zu große Abstände"

Die Schlüsse daraus haben die Spielerinnen schon gezogen. „Wir waren sehr gut eingestellt, hatten Freiburg taktisch viel analysiert. In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass wir zwischen den Mannschaftsteilen zu große Abstände hatten“, sagte Felicitas Rauch. Die Nationalspielerin feierte nach Verletzungspause ihr Comeback und wurde in der 80. Minute für die angeschlagene Tabea Kemme eingewechselt. Nur Sekunden später zirkelte ihre Teamkollegin Elise Kellond-Knight einen Freistoß ins Tor der Freiburgerinnen.

Die hatten allerdings zuvor schon zweimal getroffen, beide Male war Nationalspielerinn Lina Magull (29., 50. Minute) erfolgreich, was nicht dem Spielverlauf entsprach. „In der zweiten Halbzeit schnüren wir sie in der eigenen Hälfte ein. Wir sind aber nicht zu den glasklaren Chancen gekommen oder sind bei den Standards schlecht eingelaufen“, sagte Rudolph. Felicitas Rauch sah sogar eine Art „Powerplay“, das ihre Mannschaft spielte, doch letztlich ohne sich dafür zu belohnen.

Trainer Matthias Rudolph sieht Wolfsburg

Zu lange wollte sie auf der Busfahrt auch nicht mehr über das Freiburg-Spiel nachdenken. „Man muss das Spiel auch schnell abhaken, weil wir am Mittwoch ja schon wieder in Wolfsburg spielen“, sagte die 20-Jährige. „Ich persönlich freue mich sehr, da die Duelle ja besonders in den letzten Jahren immer ein bisschen brisant waren und eine tolle Atmosphäre herrschte“, meinte die Nationalspielerin.

In der Favoritenrolle sieht sie – aufgrund der Wolfsburger Erfolge in den vergangenen Jahren – die Gastgeberinnen. „Sie sind in dem Spiel klarer Favorit, auch wenn wir als Tabellenführer reingehen. Da müssen wir uns auch gar nichts vormachen“, ergänzte ihr Trainer.
Der kann nun auch wieder auf Felicitas Rauch bauen, nachdem sie wieder einige Minuten gespielt hat. „Es hat auf jeden Fall wieder Spaß gemacht. Ich habe es wirklich vermisst zu spielen und mit der Mannschaft zusammen zu verreisen“, sagte Felicitas Rauch. Nach Wolfsburg dauert die Fahrt dabei immerhin deutlich kürzer.

SC Freiburg 1.FFC Turbine Potsdam SC Freiburg-1.FFC Turbine Potsdam (30/10/2016 15:00) Felicitas Rauch (1.FFC Turbine Potsdam) Frauen Bundesliga Deutschland Allianz Frauen-Bundesliga Region/Brandenburg SC Freiburg (Frauen) 1.FFC Turbine Potsdam (Frauen)

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