09. Februar 2018 / 18:10 Uhr

Equords Coach erwartet „eindeutige Steigerung“

Equords Coach erwartet „eindeutige Steigerung“

Sönke Rathje
Equords Spielertrainer René Görke (Mitte) führt die dürftige Ausbeute vor allem auf die schlechte Trainingsbeteiligung zurück.
Equords Spielertrainer René Görke (Mitte) führt die dürftige Ausbeute vor allem auf die schlechte Trainingsbeteiligung zurück. © Massel
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Nur ein Sieg gelang den Kreisliga-Fußballern aus Equord in der Hinrunde, so dass die Herta als Schlusslicht überwintert. Für diese dürftige Bilanz macht Spielertrainer René Görke im PAZ-Wintercheck vor allem die schlechte Trainingsbeteiligung verantwortlich. Marcel Peters lobt er allerdings für dessen Fleiß und Ehrgeiz. 

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Einen regelrechten Absturz gab es für Equords Kreisliga-Fußballer. Gelang ihnen in der vergangenen Serie noch ein vereinsinterner Punkte-Rekord (41), läuft es in dieser Spielzeit überhaupt nicht – nur ein Sieg gelang in der Hinrunde, so dass die Herta als Schlusslicht überwintert. Für diese dürftige Bilanz macht Spielertrainer René Görke im PAZ-Wintercheck vor allem die schlechte Trainingsbeteiligung verantwortlich.

Meine Bilanz der Hinrunde: „Die Tabelle sagt alles. Die Entwicklung ist erschreckend und tut auch sehr weh, aber wir wissen auch, woran es liegt. Durch unser Verletzungspech hatten wir eine schlechte Vorbereitung. Aber auch im weiteren Saisonverlauf war die Trainingsbeteiligung nicht gut, hinzu kommt eine generell mangelhafte Einstellung bei einigen Spielern. Außerdem gibt es einige Studenten, die nicht an jedem Wochenende da sein können. Dadurch musste ich jede Woche eine andere Elf auf den Platz schicken.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Schwierige Frage! Eigentlich haben alle Spieler im Vergleich zur vergangenen Saison abgebaut – dass ich als Abwehrspieler mit vier Treffern die meisten Tore geschossen habe, sagt doch schon viel aus. Lediglich Marcel Peters ackert bei jedem Training und jedem Spiel und gibt immer alles für das Team, da können sich etliche Spieler eine Scheibe abschneiden.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Unser Sommerneuzugang Simon Wolf hat sich gleich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen, aber auch Simon Schalin und Markus Hartig wurden immer wieder von Verletzungen heimgesucht und konnten der Mannschaft leider nicht helfen.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Es gab etliche. Aber die resultieren eher aus der schlechten Trainingsbeteiligung. Die wenigsten Spieler halten sich privat fit. So fehlt dann oft die Kondition gegen Ende eines Spiels. Deshalb hätten wir fast noch unseren einzigen Sieg gegen Essinghausen hergeschenkt, aber auch die 2:0-Führung gegen Wendezelle II oder das 1:1 gegen Sierße/Wahle haben wir aufgrund der fehlenden Fitness noch hergegeben. Das wären Punkte gewesen, die uns weitergeholfen hätten.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Ich erwarte eine eindeutige Steigerung der Mannschaft, schließlich wollen wir alle die Klasse halten. Einfach wird das aber nicht zu bewerkstelligen sein, das geht nur, wenn die Mannschaft auch komplett mitzieht. Macht sie das, bin ich mir sicher, dass wir es doch noch schaffen können.“

Meine persönliche Zukunft: „Meine Zukunft ist offen, der Trainerjob macht mir sehr viel Spaß – am Ende der Saison werden wir uns ergebnisoffen zusammensetzen.“

Zugänge: Spieler aus der Zweiten sollen zum Kader dazustoßen. „Damit wir in der Breite besser aufgestellt sind.“

*Abgänge: *Keine.

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