21. August 2018 / 12:02 Uhr

Erleichterung bei Eutin 08

Erleichterung bei Eutin 08

Jan-Philipp Wottge
Paulinius Igbokwe (re.) kann den Vorwärtsdrang von Eutins Doppelpacker Rasmus Tobinski nicht einbremsen.
Paulinius Igbokwe (re.) kann den Vorwärtsdrang von Eutins Doppelpacker Rasmus Tobinski nicht einbremsen. © jpw
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Fußball-Oberliga: Nach dem 4:0 bei PSV soll gegen Todesfelde nachgelegt werden

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Die Erleichterung war sichtbar: Eutin 08 feierte beim PSV Neumünster seinen ersten Sieg nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord und hält somit Anschluss an die Spitzenteams der Fußball-Oberliga. Schon heute Abend um 19 Uhr könnten die Rosenstädter mit einem Heimsieg im Nachholspiel gegen den SV Todesfelde ins erste Tabellendrittel klettern. „Dieser Sieg schmeckt richtig gut. Von dem Gefühl wollen wir mehr“, forderte 08-Coach Lars Callsen nach dem 4:0-Auswärtssieg beim PSV Neumünster. Wobei ihm eher das Ergebnis als die Leistung seiner Elf „schmeckte“. Sowohl bei der Auftaktniederlage gegen den NTSV Strand 08 (1:5) als auch beim Remis gegen den TSB Flensburg (1:1) wusste Eutin 08 spielerisch und taktisch zu gefallen. An der Stettiner Straße war das nur phasenweise so. „Der Gegner hatte kein Interesse, Fußball zu spielen. Wir konnten die sich bietenden Räume nicht nutzen. Zumal der Rasen recht stumpf war“, bemängelte Callsen.

Dafür steigerten die Nullachter ihre Effektivität. Der erste Angriff mit Zug zum Tor führte zum Erfolg. Sebastian Witt konnte von Neumünsters Paulinius Igbokwe nur mittels eines Fouls im Strafraum gestoppt werden, Christian Rave versenkte den Foulelfmeter zum 1:0 (17.). Dann schlug die Stunde von Rasmus Tobinski. Der 20-Jährige glänzte im bisherigen Saisonverlauf als unermüdlicher Anläufer der gegnerischen Innenverteidiger. Vor dem Tor fehlte jedoch die nötige Fortune. Jetzt platzte der Knoten gleich im Doppelpack. Erst schob er überlegt einen Rave-Querpass zum 2:0 (27.) über die Torlinie, schließlich markierte er mit einem platzierten Flachschuss den 4:0-Schlusspunkt (90.).

„Tore tun einem Stürmer immer gut. Vielleicht starte ich jetzt eine Serie. Endlich sind meine offensiven Qualitäten auch mal zum Tragen gekommen. Trotzdem steht der Sieg immer über dem eigenen Torerfolg“, gab sich Tobinski bescheiden und lenkte den Fokus auf den Dienstagabend mit dem Heimspiel gegen den SV Todesfelde: „Da müssen und wollen wir nachlegen. Wir sind auf einem vernünftigen Weg, dürfen aber nicht nachlassen.“ Fürwahr. Der SV Todesfelde ist nach drei Saisonspielen noch ungeschlagen und hat sieben Punkte auf der Habenseite verbucht. „Die sind sehr eingespielt. Treten kompakt auf. Wir müssen eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen, weil Todesfelde nach dem Spiel gegen Eichede 24 Stunden weniger Zeit zur Regenration hatte“, sagt Callsen. Zu einem Wiedersehen mit Ex-Keeper Lukas Benner kommt es wohl nicht. Benner sah am Sonntag beim SV Eichede nach dem Schlusspfiff die Rote Karte. Die Eutiner können indes wieder auf Florian Ziehmer zurückgreifen, der in Neumünster noch fehlte.

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