11. Februar 2018 / 16:32 Uhr

Ersehnter Dreier: Chemie Leipzig besiegt Budissa Bautzen mit 1:0

Ersehnter Dreier: Chemie Leipzig besiegt Budissa Bautzen mit 1:0

Benjamin Winkler
Pierre Merkel jubelt nach seinem Treffer zum 1:0.
Pierre Merkel jubelt nach seinem Treffer zum 1:0. © Christian Modla
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Die BSG Chemie Leipzig hat am 21. Spieltag der Regionalliga Nordost ihre Sieglos-Serie beendet. Die Grün-Weißen erzielten vor heimischer Kulisse gegen den FSV Budissa Bautzen ein 1:0.

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Leipzig. Nach zuletzt neun sieglosen Liga-Spielen hat die BSG Chemie Leipzig gegen den FSV Budissa Bautzen am Sonntag den ersten Schritt gemacht, um den Tabellenkeller zu verlassen und einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf eingefahren. Mann des Tages: Pierre Merkel, der die Sturmflaute der Leutzscher beendete.

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Die offensivschwachen Leipziger (zuletzt mit acht Toren in 20 Spielen) und Tabellen-Vorletzten der Regionalliga Nordost planten vor 2065 Zuschauern und bei frostigen Temperaturen im Alfred-Kunze-Sportpark einen Befreiungsschlag gegen den Liga-Zwölften aus Bautzen. Die Sorben strebten die Pokal-Revanche in Leutzsch an. Erstmals gefährlich wurde es in der 17. Minute, als Bautzens Tony Schmidt den Ball gegen den Pfosten setzte. Nur eine Minute später das gleiche Spiel: Diesmal hielt BSG-Keeper Julian Latendresse-Levesque den Schuss von Schmidt sicher und rettet die Chemiker vor einem frühen Rückstand.

Erste Tor-Chance für die Chemiker in der 21. Minute: Ludwig flankte in Zentrum, konnte aber Yajima nicht erreichen. Bis zur Halbzeit regierte bei der Elf das Prinzip Hoffnung, dann die Erlösung: Stürmer-Neuzugang Pierre Merkel köpfte in der 51. Minute nach einem Freistoß von Heinze aus Nahdistanz ins Netz – das erste Tor des Offensiv-Manns aus Bad Kreuznach.

Trifft per Kopf und vergibt vom Punkt: Chemie Neuzugang Pierre Merkel​

Doch beim Fußball liegen Freud und Leid oft nah beieinander: Nach einem Foul von FSV-Torwart Ebersbach an Alexander Bury im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Merkel trat an, doch Ebersbach schnappte sich den schwach geschossenen Elfmeter.

In der 90. Minute hätte Chemie Leipzigs Ludwig für die endgültige Entscheidung sorgen können, scheiterte aber aus 15 Metern Entfernung an Ebersbach. Chemie-Trainer Dietmar Demuth sagte nach dem Spiel: „Wir wussten, dass Bautzen ein unangenehmer Gegner wird. Das war ein Geduldsspiel. Nach dem 1:0 hätten wir den Sack zumachen müssen. Wir hätten einige Situationen besser ausspielen können. Ich hoffe, dass wir jetzt mit breiterer Brust eine kleine Serie starten können."

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