09. September 2018 / 17:56 Uhr

Erst 0:8, jetzt 0:5: TSV Havelse kassiert in Hamburg die nächste Klatsche

Erst 0:8, jetzt 0:5: TSV Havelse kassiert in Hamburg die nächste Klatsche

Jens Niggemeyer
Das TSV-Trikot passt. Alexander Dlugaiczyk stellt ab sofort wieder die Havelser Mauer.
Alexander Dlugajczyk verlebt in Hamburg einen Nachmittag, der alles andere als geruhsam ist. © Christian Hanke
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Auswärts läuft es für den TSV Havelse in der Regionalliga Nord derzeit alles andere als rund. Auf das 0:8 in Wolfsburg ist nun ein 0:5 beim Hamburger SV II gefolgt. Dieses Ausmaß sei "mehr als ungewöhnlich", sagt Manager Stefan Pralle.

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Sechsmal hatte die Reserve des Hamburger SV in den ersten acht Saisonspielen bereits verloren. Da schien die Hoffnung des zuletzt ebenfalls nicht vom Glück geküssten TSV Havelse nicht unberechtigt, nach vier Niederlagen in Serie in der Regionalliga Nord mal wieder zu punkten. Doch unterm Strich stand eine bittere 0:5-Packung. „Wir sind auf einen sehr aggressiven Gegner getroffen, der ganz offensichtlich Wiedergutmachung betreiben wollte“, sagte Manager Stefan Pralle nach der erneuten Pleite. „Nach dem frühen Rückstand haben wir bis zur Halbzeit jegliche Stabilität und Sicherheit verloren.“

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Bereits zur Pause hatten die technisch starken, spielfreudigen und quirligen Hausherren durch Tore von Khaled Mohssen (7.), Christian Stark (14., 42.) und Moritz Broni Kwarteng (25.) die Partie entschieden. „Unser Vorhaben, kompakt zu bleiben und erst mal die Null zu halten, war leider schnell gescheitert“, so Pralle. Danach ließen die deutlich verunsicherten Gäste auch die nötige Zweikampfstärke und den erforderlichen Biss vermissen.

​"Die Jungs haben sich noch mal aufgerappelt."

Zur Pause brachte Coach Christian Benbennek Melvin Meyer und David Lucic für Rafael Hotes und Maurice Maletzki, stellte auf Viererkette um, zog Sven-Torge Bremer aus der Innenverteidigung auf die Sechser-Position vor – und das Spiel der Gäste stabilisierte sich. „Die Jungs haben sich noch mal aufgerappelt und präsentierten sich besser geordnet.“

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Auf der anderen Seite habe der HSV „aber auch nicht mehr mit der Frequenz weitergemacht wie im ersten Spielabschnitt“. Mit Erhan Yilmaz für Can Gökdemir (60.) versuchte der Havelser Coach sogar, noch einmal die Offensive verstärken, um zumindest eine Ergebnisverbesserung zu erreichen. Lucic (62.) sowie Almir Kasumovic (75.) und Bremer (76.) hatten den Ehrentreffer auf dem Fuß. Den Schlusspunkt setzte allerdings dann doch der HSV: Mats Köhlert sorgte in der 79. Minute für den 5:0-Endstand.

„Das Ausmaß unserer beiden letzten Auswärtsniederlagen ist mehr als ungewöhnlich“, konstatierte Pralle. „Und es ist klar, dass wir schnellstmöglich wieder mehr Stabilität in unser Spiel bekommen müssen.“

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