11. September 2018 / 20:45 Uhr

Furios gestarteter SC Hemmingen-Westerfeld kassiert erste Niederlage

Furios gestarteter SC Hemmingen-Westerfeld kassiert erste Niederlage

Jens Niggemeyer
Hemmingens Bank: in der Mitte Trainer Semir Zan
Die Siegesserie des SC Hemmingen-Westerfeld endet in Bad Pyrmont. © Dennis Michelmann
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Nach zuvor fünf siegreichen Spielen in der Landesliga gab es am sechsten Spieltag für den Aufsteiger die erste Niederlage. Diese hat einen bitteren Beigeschmack, da laut Trainer Semir Zan das Schiedsrichtergespann einige Aktionen nicht korrekt bewertet habe.

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Im sechsten Spiel hat es Neu-Landesligist SC Hemmingen-Westerfeld erstmalig erwischt. Bei der SpVgg. Bad Pyrmont unterlag die Mannschaft von Semir Zan unglücklich mit 1:2.

Unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen als Ursache?

„Es war für uns ein extrem schweres Spiel, weil wir auf einen sehr griffigen, die Grenzen des Erlaubten immer wieder überschreitenden Gegner getroffen sind“, sagt der Coach nach der Partie. „Und wir mussten außerdem noch ein Schiedsrichtergespann mitschleppen, das uns nicht wohlgesonnen war.“

Damit spielte Zan vor allem auf drei Szenen an, in denen die Gäste Elfmeter und zweimal sogar die Rote Karte forderten: In der 25. Minute habe der Bad Pyrmonter Keeper Stefan Schmidt Luca Ritzka umgesäbelt. „Es gab nur Freistoß und Gelb“, ärgerte sich Zan. Dasselbe Duell gab es auch in der 75. Minute, als der SpVgg-Torwart Ritzka erneut umsenste und dieser verletzt vom Platz musste. „Es gab wieder keinen Elfer und auch keinen Platzverweis.“

Die Intervention des Linienrichters, der sehr wohl ein strafstoßwürdiges Einsteigen gesehen haben wollte, ignorierte die Unparteiische. „Und kurz vor Schluss haben sie auch noch Tigrinho Baumgratz umgetreten, abermals ohne Folgen.“

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​"Haben unsere Angriffe nicht immer sauber zu Ende gespielt"

Genau das sei das Hauptproblem an diesem Nachmittag gewesen. „Die Schiedsrichterin hat es verpasst, durch frühzeitige Verwarnungen für Ruhe und Ordnung zu sorgen.“ So hätten die Gastgeber quasi nach Lust und Laune austeilen dürfen. Zudem habe sie immer wieder den Vorteil abgepfiffen.„Die Bad Pyrmonter waren extrem aggressiv und haben hoch gepresst.“ Das habe es seiner Mannschaft schwergemacht, ihr Spiel wie gewohnt zu entwickeln. „Aus Ballgewinnen haben wir unsere Angriffe leider nicht immer sauber zu Ende gespielt wie üblich.“

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​Hemmingens Chancenwucher

Dennoch konnten sich die Gäste immer wieder befreien und kamen auch zu etlichen guten Chancen: Vor der Pause hatte zweimal Ritzka das 1:0 auf dem Fuß, nach dem Wechsel hätten Steven Melz, Ritzka und Aljoscha Hyde das Ergebnis korrigieren können. Den Doppelschlag der Gastgeber durch Joel Ofosua (54.) und Gerrit Pape (58.) zum 2:0 hätten die Hemminger also durchaus noch egalisieren können.

„Der Gegner hatte durch Alexander Baal in der ersten Halbzeit eigentlich nur noch eine wirklich zwingende Szene, die restlichen brenzligen Situationen haben wir alle noch gut verteidigen können“, lobte Zan die gute Defensivarbeit. „Schade, dass wir mit leeren Händen dastehen.“

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