09. Februar 2018 / 17:33 Uhr

Erste Olympia-Panne: ARD bleibt bei Eröffnungsfeier minutenlang stumm

Erste Olympia-Panne: ARD bleibt bei Eröffnungsfeier minutenlang stumm

Redaktion Sportbuzzer
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Der südkoreanische OK-Chef Lee Hee-Beom wurde bei der ARD nicht übersetzt.
Der südkoreanische OK-Chef Lee Hee-Beom wurde bei der ARD nicht übersetzt. © Getty
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Die Olympischen Winterspiele haben die erste große TV-Panne produziert. Bei der Eröffnungsfeier hat die ARD keinen Übersetzer für den südkoreanischen Chef des Organisationskomitees, Lee Hee-Beom, parat gehabt. Die Übertragung blieb minutenlang stumm.

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Die erste TV-Panne bei Olympia ist perfekt - und das schon bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Pyeongchang. Der südkoreanische Chef des Olympia-Organisationskomitees, Lee Hee-Beom, war für nicht Koreanisch sprechende Zuschauer in der ARD nicht zu verstehen - es gab schlichtweg keinen Übersetzer für den OK-Chef.

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Der Einmarsch aller Athleten bei der Eröffnungsfeier war das große Highlight am Freitag. Die deutsche Mannschaft zog - angeführt vom Nordischen Kombinierer Eric Frenzel als Fahnenträger - als neuntes Team in das Stadion ein. „Es war ein tolles Erlebnis. Ich werde mich ein Leben lang daran erinnern!“ sagte Frenzel. „Es war auch hinter den Kulissen nett, mit den vielen anderen Athleten aus allen Disziplinen auf Beginn der Feier zu warten.“

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Nach dem Einmarsch ergriff der neben dem IOC-Präsidenten Thomas Bach auch der OK-Chef Lee Hee-Beom das Wort - auf Koreanisch. Die ARD ging allerdings davon aus, dass Hee-Beom seine Rede auf Englisch halten würde. Für Koreanisch war kein passender Übersetzer vor Ort. Der eingesetzte Simultan-Dolmetscher Jürgen Stähle entschuldigte sich nach minutenlangem Schweigen nach der Rede: "Liebe Zuschauer, wir waren nicht darauf eingerichtet, dass diese Rede auf Koreanisch kommt, und sind nicht in der Lage gewesen, Ihnen die ins Deutsche zu übersetzen." Pikant: Beim TV-Sender Eurosport, der die Zeremonie auch live übertragen hat, war jedoch ein Koreanisch-Dolmetscher am Mikrofon.

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