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© Getty

Erste Olympia-Panne: ARD bleibt bei Eröffnungsfeier minutenlang stumm

Die Olympischen Winterspiele haben die erste große TV-Panne produziert. Bei der Eröffnungsfeier hat die ARD keinen Übersetzer für den südkoreanischen Chef des Organisationskomitees, Lee Hee-Beom, parat gehabt. Die Übertragung blieb minutenlang stumm.

Die erste TV-Panne bei Olympia ist perfekt - und das schon bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Pyeongchang. Der südkoreanische Chef des Olympia-Organisationskomitees, Lee Hee-Beom, war für nicht Koreanisch sprechende Zuschauer in der ARD nicht zu verstehen - es gab schlichtweg keinen Übersetzer für den OK-Chef.

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Olympia 2018: Die besten Fotos von der Eröffnungsfeier in Pyeongchang

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Spektakulär: Die Zeremonie wurde durch farbenfrohes Feuerwerk untermalt.  © GettyImages
Skilangläufer Pita Taufatofua aus Tonga. © dpa
Die gemeinsame Olympia-Mannschaft von Süd- und Nordkorea mit den Fahnenträgern Won Yun Jong (Bob, Südkorea) und Hwang Chung Gum (Eishockey, Nordkorea). © Michael Kappeler/dpa
Die Akteure aus Jamaika trotzen den kalten Temperaturen. © Getty
Mit Sombrero: German Madrazo schwenkt die mexikanische Fahne. © Getty
Unter besonderer Beobachtung: Die "Olympic Athletes from Russia". Die Fahnenträgerin ist keine Athletin, sondern wurde vom Organisationsteam gestellt. © Getty
Große Hände: Wenn die US-Amerikaner winken, ist das nicht zu übersehen. © Getty
Bobfahrer Edson Bindilatti führt die Wintersportler aus Brasilien an. © Getty
Skeleton- (und früher Bob-)fahrer Akwasi Frimpong trägt die Fahne Ghanas. © Getty
Ngozi Onwumere führt das kleine Team Nigerias an. © Getty
Das neuseeländische Team mit Fahnenträger Beau-James Wells. © Getty
Das Showprogramm "Land des Friedens". © Jae C. Hong/AP/dpa
Dänemark mit Eisschnellläuferin Elena Møller-Rigas an der Fahne. © Getty
Aus dem Showprogramm. © Getty
Beste Laune bei den deutschen Athleten. © Getty
Verschiedene Tanzgruppen zeigten ihr Können.  © GettyImages
Eric Frenzel führt das deutsche Team ins Stadion. © Michael Kappeler/dpa
Tänzerinnen in der Eröffnungszeremonie. © dpa
Die südkoreanische Flagge wird ins Stadion getragen. © Getty
Aus dem Showprogramm. © Getty
Es wird getrommelt. © Michael Kappeler/dpa
Tänzer und Künstler im Showprogramm "Das Land des Friedens". © Michael Kappeler/dpa
Ein koreanischer Drache. © Getty
IOC-Präsident Thomas Bach hielt eine Rede.  © GettyImages
Fünf Kinder und ein weißer Tiger. © Getty
Tänzerinnen in Aktion. © Getty
Blick auf das Stadion. © Getty
Scheinwerfer am Nachthimmel. © Tobias Hase/dpa
Die Zeremonie beginnt mit Feuerwerk. © Getty
Nordkoreanische Fans. © Getty
Koreanische Sportler demonstrieren Martial Arts. © Getty
Goodies für die Gäste: Alle Besucher der Eröffnungsfeier bekommen Handwärmer, Wärmekissen, Windcape, Mütze und eine kleine Trommel. © Michael Kappeler/dpa

Der Einmarsch aller Athleten bei der Eröffnungsfeier war das große Highlight am Freitag. Die deutsche Mannschaft zog - angeführt vom Nordischen Kombinierer Eric Frenzel als Fahnenträger - als neuntes Team in das Stadion ein. „Es war ein tolles Erlebnis. Ich werde mich ein Leben lang daran erinnern!“ sagte Frenzel. „Es war auch hinter den Kulissen nett, mit den vielen anderen Athleten aus allen Disziplinen auf Beginn der Feier zu warten.“

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Nach dem Einmarsch ergriff der neben dem IOC-Präsidenten Thomas Bach auch der OK-Chef Lee Hee-Beom das Wort - auf Koreanisch. Die ARD ging allerdings davon aus, dass Hee-Beom seine Rede auf Englisch halten würde. Für Koreanisch war kein passender Übersetzer vor Ort. Der eingesetzte Simultan-Dolmetscher Jürgen Stähle entschuldigte sich nach minutenlangem Schweigen nach der Rede: "Liebe Zuschauer, wir waren nicht darauf eingerichtet, dass diese Rede auf Koreanisch kommt, und sind nicht in der Lage gewesen, Ihnen die ins Deutsche zu übersetzen." Pikant: Beim TV-Sender Eurosport, der die Zeremonie auch live übertragen hat, war jedoch ein Koreanisch-Dolmetscher am Mikrofon.

In den sozialen Medien sorgte die Panne für Spott:

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