11. März 2018 / 15:47 Uhr

Erzgebirge Aue kann trotz 0:0 bei Union Berlin Relegationsplatz nicht verlassen

Erzgebirge Aue kann trotz 0:0 bei Union Berlin Relegationsplatz nicht verlassen

dpa
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Unions Steven Skrzybski (r) kämpft um den Ball gegen Aues Calogero Rizzuto. © dpa
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Die Veilchen bleiben im fünften Spiel in Folge ohne Niederlage, fahren im Kampf um den Klassenerhalt aber dennoch zu wenig Punkte ein.

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Berlin. Mit der Eichhörnchen-Methode versucht der FC Erzgebirge Aue den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga zu verhindern. Beim 1. FC Union Berlin erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Hannes Drews am Sonntag vor 22.012 Zuschauern ein 0:0. Es war für die Auer das fünfte Spiel in Serie ohne Niederlage, darunter waren allerdings vier Unentschieden. Weil am 26. Spieltag auch die Konkurrenten aus dem Tabellenkeller punkteten, bleibt der FCE auf dem Relegationsplatz hängen.

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Drews veränderte beim 400. Zweitligaspiel seiner Sachsen seine Startelf nach dem 1:1 in der Vorwoche beim SV Sandhausen nur auf einer Position. Für den gelbgesperrten Clemens Fandrich durfte Mario Kvesic von Beginn an ran. Die Hoffnungen der Erzgebirger, dass die Berliner aufgrund ausbleibender Erfolge in den letzten Wochen verunsichert sein könnten, erfüllten sich zunächst nicht. Union machte vom Anpfiff weg gleich Druck und kam durch Philipp Hosiner (6.), der an FCE-Torhüter Martin Männel scheiterte, und Akaki Gogia (8.), dessen Schuss geblockt wurde, in der Anfangsphase zu zwei guten Möglichkeiten.

Auer tun sich vorn gewohnt schwer

Mit zunehmender Spielzeit stellten sich die Gäste aber besser auf die Angriffe der Berliner ein. Das Auer Sturmtrio Ridge Munsy, Pascal Köpke und Dimitrij Nazarov störte den Spielaufbau von Union bereits durch konsequentes Anlaufen. Vor der Pause hatte die Drews-Elf nur noch zwei gefährliche Momente zu überstehen. Verteidiger Fabian Kalig rettete nach einem Schuss von Steven Skrzybski per Kopf (27.), in der 45. Minute landete ein Schlenzer von Grischa Prömel auf der Lattenoberkante.

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Dass der FC Erzgebirge zu den offensivschwächsten Teams der Liga gehört, wurde allerdings auch wieder sichtbar. Nach vorn taten sich die Auer im ersten Durchgang extrem schwer. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Köpke kam in der 47. Minute zum ersten gefährlichen Abschluss. Sein Linksschuss stellte Unions Schlussmann Daniel Mesenhöler allerdings vor keine Probleme.

Die Partie wurde anschließend offener, beide Mannschaften spielten auf Sieg. Männel verhinderte mit einer starken Parade nach einem Hosiner-Kopfball einen Auer Rückstand (69.), auf der anderen Seite vergaben Köpke (77.) und der eingewechselte Cebio Soukou (81.) den Auswärtserfolg.

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