08. November 2018 / 14:57 Uhr

Erzgebirge Aue-Stürmer Bertram freut sich auf den HSV und „Monster“ Lasogga

Erzgebirge Aue-Stürmer Bertram freut sich auf den HSV und „Monster“ Lasogga

dpa
FC Erzgebirge Aue-Stürmer Sören Betram freut sich auf das Duell gegen seinen ehemaligen Verein.
FC Erzgebirge Aue-Stürmer Sören Betram freut sich auf das Duell gegen seinen ehemaligen Verein. © imago/Sportfoto Rudel
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Acht Jahre spielte Sören Bertram für den Hambuger SV. Am Samstag trifft er mit den Veilchen auf seinen Ex-Verein.

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Aue (dpa) – Sören Bertram war auf der Pressekonferenz des FC Erzgebirge Aue am Donnerstag die Vorfreude deutlich anzumerken. Der Stürmer des Fußball-Zweitligisten wirkte entspannt, er antwortete auf alle Fragen mit einem breiten Grinsen. Der Grund für Bertrams gute Laune ist der kommende Gegner: Am Samstag (13 Uhr/Sky) treffen die Auer auf den Hamburger SV.

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Sein Telefon habe in den vergangenen Tagen sehr oft geklingelt, berichtet Bertram. Familie, Freunde, ehemalige Mitspieler oder Trainer: meistens waren es Kartenwünsche, die beim 27 Jahre alten Angreifer eingingen. „Ich war immerhin acht Jahre beim HSV, bin dort ab der C-Jugend groß geworden. Das Spiel gegen meinen Ex-Verein ist etwas Besonderes für mich, ich freue mich riesig darauf“, sagte Bertram, der die Hamburger Nachwuchsschule durchlief und für den HSV später zwei Bundesligaspiele absolvierte sowie einmal in der Europa League zum Einsatz kam.

Über die Stationen VfL Bochum und Hallescher FC landete der gebürtige Uelzener im Sommer 2016 in Aue. Für den FC Erzgebirge lief Bertram seitdem in 44 Partien auf und schoss sieben Tore. Am Samstag kommt es nun zum Wiedersehen für Bertram mit seiner „alten Liebe“. Der Blondschopf weiß, dass die Auer, die derzeit fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben, gegen den Tabellenführer der 2. Liga einen sehr guten Tag erwischen müssen, um für eine Überraschung zu sorgen.

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„Zu Hause sind wir stabiler als auswärts. Wenn wir genauso selbstbewusst wie bei den letzten Heimsiegen gegen Kiel und Bielefeld auftreten, ist auch gegen den HSV für uns etwas möglich. Wir dürfen bloß keine Ehrfurcht vor den Hamburgern haben“, betont Bertram, der auch auf die besondere Atmosphäre im Erzgebirgsstadion baut. Alle 16 000 Karten waren im Vorverkauf schnell vergriffen, die Partie ist längst ausverkauft. „Es ist für jede Mannschaft unangenehm, in Aue zu spielen. Die drei Punkte sollen hier bleiben“, lautet die Kampfansage des Stürmers, der in der laufenden Saison allerdings noch ohne eigenen Treffer blieb.

Etwas neidisch schaut Bertram in diesem Zusammenhang auf die Bilanz von Pierre-Michel Lasogga. Der HSV-Stürmer hat schon sechs Treffer erzielt und ist damit ein Garant dafür, dass die Hamburger als Spitzenreiter nach Aue kommen. Bertram und Lasogga und kennen sich noch aus Jugendzeiten, als sie bereits gegeneinander spielten. „Ich für den HSV, Pierre für Wolfsburg. Er ist ein "Monster"“, wählt Bertram diesen Begriff ausschließlich, um auf Lasoggas Torgefährlichkeit hinzuweisen. „Neben Kölns Simon Terodde ist Pierre der beste Stürmer der 2. Liga, ein echtes Aushängeschild.“

Mit Martin Männel fällt am Samstag ausgerechnet Aues Kapitän aus. Der Stammtorhüter hatte sich im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim am rechten Knie verletzt und muss zuschauen. „Dass ich gegen Hamburg auf dem Platz stehen darf, ist für mich eine tolle Sache, aber sehr schade für Martin. Wenn so ein Eckpfeiler in der Mannschaft wegbricht, ist das immer bitter“, sagte Daniel Haas, der Männel gegen den HSV im Kasten vertreten wird.

„Ich werde das Spiel auf jeden Fall genießen. Ich weiß ja nicht, ob ich noch mal so eine Chance in meiner Karriere bekomme“, so der 35-jährige Schlussmann, der ebenfalls Zuversicht ausstrahlt: „Im Saisonverlauf hat man gesehen, dass die Hamburger durchaus verwundbar sind und dass wir Mannschaften vom Kaliber eines HSV weh tun können. Das wollen wir auch am Samstag zeigen.“

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