10. November 2018 / 19:46 Uhr

Eutin 08 fehlt der Glaube beim 1:3 gegen den PSV Union Neumünster

Eutin 08 fehlt der Glaube beim 1:3 gegen den PSV Union Neumünster

Volker A. Giering
Die Mannschaft von Eutin-Kapitän Christian Rave musste die zweite Heimpleite in Folge hinnehmen.
Die Mannschaft von Eutin-Kapitän Christian Rave musste die zweite Heimpleite in Folge hinnehmen. © 54° / Garve
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Nur 60 Besucher am Waldeck - Zweite Heimpleite in Folge für den Regionalliga-Absteiger

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Für die Eutiner war es die zweite Heimniederlage in Folge. „Wie schon in der Vorwoche beim 1:2 gegen den Heider SV war der Glaube nicht vorhanden“, bilanzierte der zum Jahresende ausscheidende Trainer Lars Callsen, der auf seinen besten Torjäger Rasmus Tobinski (elf Saisontreffer) verzichten musste. Der Ex-St. Paulianer wurde für seine Rote Karte wegen eines brutalen Fouls aus dem Heide-Spiel für drei Spiele gesperrt.

Für Tobinski durfte Kevin Ferchen als einzige Sturmspitze ran. Der Ex-Kieler war gleich auf Betriebstemperatur und erzielte schon nach zwei Minuten die frühe Führung nach einem Querpass von 08-Kapitän Christian Rave ins linke Eck. „Wir waren die spielbestimmte Mannschaft, haben es aber leider versäumt, nachzulegen“, haderte Callsen. Zudem erwischte die Eutiner Abwehr keinen guten Tag. Nach einem Foulspiel vom zu spät kommenden Thies Borchardt am schnellen Amir Ahmadi gab es Strafstoß für die Gäste, den Torben Czekay (24.) sicher zum Ausgleich verwandelte.

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Das 1:2 durch Dustin Christopher Sen (57.) bezeichnete der Eutiner Trainer als Genickbruch. Keine gute Figur machte dabei der sonst zuverlässige Torwart Lennart Weidner, der eine Flanke des Gegners unterlief beziehungswiese sich verschätzte. „Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, freute sich Neumünsters Trainer Thomas Möller. „Meine Mannschaft hat eine unbändige Leidenschaft gezeigt. Das war kein schönes Spiel. Es ist halt Abstiegskampf.“ Der Auswärtssieg sei goldwert. In der 65. Minute machte Marvin Kehl mit einem 16-Meter-Schuß schließlich den Deckel drauf. Zum Leidwesen der offiziell 60 Zuschauer im Waldeck-Stadion – Saison-Minusrekord.

Eutin 08: Weidner – Heskamp, Achtenberg, Lindner, Lahi (60. Obenaus) – Härter – Witt (77. Sauer), Rave Ziehmer, Borchardt (77. Zymberi) – Ferchen.

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