08. November 2018 / 15:36 Uhr

Eutin 08: "Kein Wild West" vor Partie gegen PSV Neumünster

Eutin 08: "Kein Wild West" vor Partie gegen PSV Neumünster

Volker A. Giering
Fehlt gegen den PSV Neumünster gesperrt: Eutins Torjäger Rasmus Tobinski.
Fehlt gegen den PSV Neumünster gesperrt: Eutins Torjäger Rasmus Tobinski. © Agentur 54°
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Scheidender Coach sieht machbaren Gegner und warnt dennoch...

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Vier Spiele noch bis zur Winterpause, dann ist das Kapitel für Lars Callsen beim Oberligisten Eutin 08 beendet. Der 45-Jährige muss zum 1. Januar den Trainerstuhl für Nachfolger Dennis Jaacks räumen. Mit ihm müssen auch die Co-Trainer Tim Brunner und Benjamin Szodruch gehen. „Wir sind voll motiviert und werden alles sauber übergeben“, sagt Callsen vor dem Rückrundenstart am Samstag gegen den PSV Union Neumünster (Waldeck-Stadion, 10.11., 14.00 Uhr).

„Wir bereiten das Spiel normal vor und genießen es bis zum Ende. Wir machen hier kein Wild West“, fügt Callsen, der am 23. Oktober 2017 den zurückgetreten Ex-Trainer „Mecki“ Brunner beerbt hatte. Mit Jaacks habe er kürzlich ein längeres Telefonat geführt. „Dass der Verein reagiert hat, ist die richtige Konsequenz. Schließlich benötigt man eine gewisse Vorlaufzeit, um die kommende Saison zu planen“, sagt „Calli“, der frühzeitig erklärt hatte, am Saisonende aufhören zu wollen. „Wir haben eine lange Winterpause. Da kann Dennis Jaacks einiges bewegen. So ist halt das Geschäft. Das wissen wir.“

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Die künftig freie Zeit will Callsen („Das war eine intensive Phase“) mit der Familie verbringen, räumt aber ein: „Ganz ohne Fußball kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Schließlich begleitet der mich schon seit 38 Jahren.“ Die Aufgabe gegen die Neumünsteraner stuft er derweil als machbar ein. Das Hinspiel gewannen die Rosenstädter mit 4:0. Wobei der ausscheidende 08-Coach warnt: „Die Liga ist so ausgeglichen. Da kann jeder jeden schlagen.“ Verzichten müssen die Eutiner auf Torjäger Rasmus Tobinski (elf Saisontreffer), dem nach dem brutalen Foul gegen den Heider SV (1:2) eine längere Strafe droht. Auch wenn der Klub eine Stellungnahme beim SHFV-Sportgericht eingereicht hat. „Rasmus hat sich entschuldigt. Auch weil er sich selbst aus seinem guten Lauf genommen hat.“

Als erste Alternative für To(r)binski nennt Callsen den Ex-Kieler Kevin Ferchen (fünf Saisontreffer). Während Nico Bruns aus dem Urlaub zurück ist, fällt Sorgenkind Kevin Hübner weiter angeschlagen aus. Gegen die Heider fungierte „Hübi“ als Kameramann auf den Dach der Sprecherkabine.

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