05. Februar 2018 / 14:56 Uhr

Eutin 08 scheitert an individuellen Fehlern

Eutin 08 scheitert an individuellen Fehlern

Jan-Philipp Wottge
Germanias Torwart Markus Straten-Wolf (links) rettet spektakulär gegen Eutins Benjamin Petrick (rechts).
Germanias Torwart Markus Straten-Wolf (links) rettet spektakulär gegen Eutins Benjamin Petrick (rechts). © Jan-Phillip Wottge
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Nur 2:2 in der Fußball-Regionalliga gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder.

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Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Eutin 08 musste sich in der Regionalliga Nord gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder mit einem 2:2 (0:1) vor lediglich 172 Zuschauern am Waldeck begnügen. Somit verpassten die Rosenstädter den erhofften Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Minuskulisse passte zu den Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Wenig Erwärmendes boten zunächst auch die Akteure auf dem gut bespielbaren Grün. Eutins Coach Lars Callsen hatte nach dem enttäuschenden 1:3-Jahresauftakt in Drochtersen die Rotationsmaschine angeworfen. In die Startformation rutschten mit Moritz Achtenberg, Rico Bork, Benjamin Petrick und Last-Minute-Transfer Ihab Hathat gleich vier Neue. Rund lief es indes nicht. Die Gäste präsentierten sich griffiger, doch Kevin Schumacher scheiterte mit seinem 16-Meter-Flachschuss an 08-Keeper Lennart Weidner (16.). Nach 20 Minuten tauten auch die Callsen-Schützlinge auf. Petrick kam nach Meyer-Kopfballablage einen Schritt zu spät gegen Germania-Torwart Markus Straten-Wolf (26.). Der artistische Flugkopfball von Lion Glosch landete knapp neben dem Pfosten (31.).

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Erneut war es ein individueller Fehler, der die Nullachter ins Hintertreffen brachte. Youngster Achtenberg servierte Schumacher das Führungstor auf dem Silbertablett. Der griff beherzt zu und vernaschte Weidner mit einem platzierten Schuss zur Gästeführung (38.). Der Pausentee hatte offenbar Einheizerqualitäten. Rico Bork zirkelte einen Freistoß zum Ausgleich ins Netz (54.). Nur 45 Sekunden später luchste Florian Ziehmer dem Egestorfer Verteidiger Robin Gaida das Spielgerät ab, steuerte mit langen Schritten auf das Germanen-Tor zu und machte den Doppelschlag zum 2:1 (55.) perfekt. Nach feinem Schnittstellenpass von Hathat kreuzte Petrick frei an der Strafraumgrenze auf, wurde jedoch geblockt. Kaps anschließender Kopfball verfehlte das Tor um Haaresbreite (62.). Nichts war es mit der Vorentscheidung.

Die Egestorfer Niklas Teichgräber (links) und Marek Waldschmidt können Eutins Florian Ziehmer (Mitte) nicht am Treffer zur Eutiner 2:1-Führung hindern.
Die Egestorfer Niklas Teichgräber (links) und Marek Waldschmidt können Eutins Florian Ziehmer (Mitte) nicht am Treffer zur Eutiner 2:1-Führung hindern. © Jan-Phillip Wottge

Für Eutin kam es nun knüppeldick. Erst schied Torschütze Ziehmer nach einem Schumacher-Foul mit einer Sprunggelenksverletzung aus (65.). Und es folgte der zweite Genickschlag: Einen Eckball des Ex-Kielers Björn Lindemann nickte Gaida am hinteren Pfosten zum 2:2 (83.) ein. Die Laune der Nullachter gefror in Sekundenschnelle: „Zuhause ist ein 2:2 zu wenig“, ärgerte sich 08-Kapitän Christian Rave. 08-Coach Lars Callsen hatte zwar eine „deutliche Leistungssteigerung“ gegenüber dem 1:3 in Drochtersen ausgemacht, verhehlte aber nicht seinen Frust: „Wir wollten gewinnen, um in der Tabelle endlich zu klettern. Die immer wiederkehrenden individuellen Fehler sind extrem nervig.“

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