27. November 2018 / 10:24 Uhr

Eutin 08 überzeugte beim 6:1 gegen Lindholm als geschlossenes Team

Eutin 08 überzeugte beim 6:1 gegen Lindholm als geschlossenes Team

Jan-Philipp Wottge
Durchmarsch: Eutins Kapitän Christian Rave (links) schüttelt bei seinem Sololauf Lindholms Marvin Bruhn (Mitte) ab. Von rechts kommt Frisias Lasse Böckenholt.
Durchmarsch: Eutins Kapitän Christian Rave (links) schüttelt bei seinem Sololauf Lindholms Marvin Bruhn (Mitte) ab. Von rechts kommt Frisias Lasse Böckenholt. © Jan-Phillip Wottge
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Das war ein Nachmittag ganz nach dem Geschmack von Eutin 08. Die Rosenstädter lieferten in der Fußball-Oberliga zum Jahresausklang am Waldeck eine 6:1-Torgala gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm ab. Für das in der Winterpause scheidende Trainertrio Lars Callsen, Tim Brunner und Benjamin Szodruch war es nach einem durchwachsenen Halbjahr ein versöhnlicher Heimspiel-Abschied.

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„Das Hinspiel hat uns schon ziemlich geärgert“, konstatierte 08-Coach Lars Callsen, der sich freute, dass seine Elf aus der 1:2-Schlappe in Lindholm gelernt hatte: „Alle haben die Vorgaben umgesetzt. Was dann passiert, haben wir heute gesehen.“ Es wurde nicht die erwartete Geduldsprobe, weil Thies Borchardt (18.) schon früh mit einem platzierten Distanzschuss den Knoten gegen die vielbeinige Defensive der Friesen platzen ließ. Eutin wollte Wiedergutmachung.

Kapitän Christian Rave ging voran, suchte immer wieder die Konfrontation mit den Lindholmern. Scheute keinen Zweikampf. „Sie haben immer wieder mit dem Ellenbogen gearbeitet. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Irgendwann sind dann Frisias Fans darauf eingestiegen“, klärte Rave auf, warum er nach seinem Assist zum 2:0 vor den Gästefans feierte. Eine kurz ausgeführte Bruns-Ecke schlug Rave auf den zweiten Pfosten, wo Fatlind Zymberi mit Wucht zum 2:0 (44.) einköpfte. „Endlich haben wir mal zum richtigen Zeitpunkt vor der Pause nachgelegt“, sah Callsen den Schlüssel zu einem ungefährdeten Heimdreier. Der 45-Jährige war wie auch seine Co-Trainer Brunner und Szodruch vor dem Anpfiff mit einem Präsentkorb verabschiedet worden. Mäzen Arend Knoop sagte via Mikrofon: „Danke, dass ihr Verantwortung in einer schwierigen Phase übernommen habt.“

Auf dem Platz übernahmen an diesem tristen Herbstnachmittag unter Flutlicht alle Nullachter die Verantwortung. Youngster Zymberi erhöhte zielsicher aus 16 Metern auf 3:0 (55.). Kevin Ferchen legte gegen seinen Ex-Klub einen Doppelpack (63./69.) obendrauf. „Wir wollten unseren Trainern einen guten Ausstand bieten. Natürlich ist es etwas Besonderes, auf den Verein zu treffen, bei dem man in der Jugend und im ersten Herrenjahr gespielt hat“, sagte „Fercho“, der sein Torkonto auf acht Saisontreffer erhöhte.

Da konnte es der 21-Jährige auch verschmerzen, dass ihm Abwehrrecke Lukas Lindner den Hattrick vor der Nase wegschnappte, als er einen von Jannik Fust an Borchardt verursachten Foulelfmeter zum 6:0 (84.) verwandelte. „Wir waren heute von der ersten Minute an in den Zweikämpfen präsent“, analysierte Lindner und sparte dabei lediglich die 87. Minute aus, als der Ex-Eutiner Fust den 1:6-Ehrentreffer markierte.

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