Kevin Hübner fällt mit einem Außenbandriss einige Wochen aus. Kevin Hübner fällt mit einem Außenbandriss einige Wochen aus. © Felix König
Kevin Hübner fällt mit einem Außenbandriss einige Wochen aus.

Eutin muss lange auf Hübner verzichten

Der schnelle Mittelfeldspieler verletzte sich im ersten Spiel schwer.

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Die Saisonvorbereitung hat erst vor eineinhalb Wochen begonnen, da gibt es für Eutin 08 die erste Hiobsbotschaft. Bei Linksaußen Kevin Hübner wurde ein Außenbandanriss im linken Knie diagnostiziert. Der 25-Jährige fällt damit sechs bis acht Wochen aus.

„Das ist bitter“, sagt Eutins Trainer „Mecki“ Brunner. Die Gewissheit gab es heute von Mannschaftsarzt Dr. Georg-H. Ludwig aus der Ostsee-Praxis-Klinik nach Auswertung der MRT-Untersuchung, die tags zuvor bei einem Spezialisten in der Sana-Klinik in Eutin durchgeführt wurde. „Das ist ein herber Rückschlag für mich. Ich will spielen. Zumal es in der Vorbereitung um die Stammplätze geht. Alle fangen bei Null an. Auch bei mir war die Vorfreunde auf das erste Jahr in der vierten Liga groß“, meint Hübner, der mit zwei Toren in der Aufstiegsrunde maßgeblich zum Sprung in die Regionalliga Nord beigetragen hat. Passiert ist es im ersten Testspiel beim TSV Schilksee (2:0). „Marcus Steinwarth hat den Ball außen zu mir gespielt“, schildert der Publikumsliebling. „Ich wollte zum Ball gehen, als ich nur ein anderes Bein zwischen meinem Bein gesehen habe. Das war wie eine Schere. Ich bin schließlich im Boden hänge geblieben. Es hat laut geknackt. Da wusste ich schon, dass da etwas ist“, so der pfeilschnelle „Hübi“, für den es nicht die erste schwere Verletzung ist. Vor zwei Jahren zog er sich ebenfalls links einen Innenbandriss zu.

„Wir müssen gucken, wie lange er tatsächlich ausfällt“, räumte Brunner ein, der heute vor dem Training mit dem Sportlichen Leiter Peter Schubert und Dr. Ludwig zusammensaß. Es ging auch um die zukünftige Zusammenarbeit. „Damit den Spielern zum Beispiel klar ist, wie der Ablauf bei einer Verletzung ist“, erklärte der Coach. Nach der internen Besprechung belehrte Dr. Ludwig das Teamschließlich zum Thema Doping. Da es in der Regionalliga zu Dopingkontrollen kommen kann und jeder Klub einen separaten Raum zur Verfügung stellen muss. „Es ging unter anderem um Medikamente, die auf bestimmten Listen stehen. Das fängt schon beim Heuschnupfen an“, so Brunner. Im Training kürzertreten mussten zuletzt Kevin Wölk, Philip Nielsen (beide Grippe), Kapitän Sönke Meyer und der Ex-Lübecker Patrick Bohnsack (Rückenbeschwerden). Der Coach hofft auf eine rechtzeitige Rückkehr seiner Schützlinge bis Freitag, wenn die Rosenstädter ins dreitägige Trainingslager nach Trappenkamp aufbrechen.

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