29. Januar 2018 / 13:10 Uhr

Eutins Coach Lars Callsen schlägt Alarm

Eutins Coach Lars Callsen schlägt Alarm

Volker A. Giering
Sauer: Eutins Coach Lars Callsen.
Sauer: Eutins Coach Lars Callsen. © WOLFGANG MAXWITAT
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Sauer über erschreckend schwache Leistung beim Regionalliga-Neustart - Fatlind Zymberi der neue Hoffnungsträger?

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Die Pizza nach dem Auswärtsspiel wollte Lars Callsen nicht so recht schmecken. Der Trainer vom abstiegsbedrohten Regionalligisten Eutin 08 war sauer über die erschreckend schwache Leistung seiner Mannschaft bei der vermeldeten 1:3-Niederlage beim SV Drochtersen/Assel. Vor den Ostholsteinern liegt noch viel Arbeit.

"Wir waren nicht da und hatten mehrere Totalausfälle. Es muss viel mehr kommen. Und das schnellstmöglich. Schließlich haben wir nur noch 16 Spiele", schlägt Callsen schon nach dem missglückten Start ins Fußballjahr 2018 Alarm. Verständlich. Schon die Wintervorbereitung lief nicht optimal und nach dem ersten Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Tabellenachten 1. FC Germania Egestorf-Langreder (Waldeck-Stadion, 14 Uhr) warten mit Eintracht Norderstedt, VfL Wolfsburg II, VfB Lübeck, Tabellenführer Hamburger SV II und FC St. Pauli II richtige Brocken. Routinier Marcus Steinwarth hatte schon vor dem Jahresauftakt in den LN davor gewarnt, mit einer Niederlagenserie zu starten.

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Callsen ärgerte sich in erster Linie darüber, dass die Spannung bei seinen Schützlingen fehlte. Dabei habe man darüber die letzten Tage gesprochen, räumte er ein. Einige Spieler seien sich zu sicher, was den Startplatz betrifft. Die Fehlerquote war zu hoch und in der Offensive fehlt zurzeit komplett das Tempo. Es ist wohl nicht ausgeschlossen, dass "Calli" das Training in dieser Woche (vier Einheiten, Mittwoch ist frei) anziehen dürfte. "Wir müssen an die Leistung der Spiele vor Weihnachten wieder anknüpfen", unterstrich 08-Kapitän Christian Rave, der neben Torwart Lennart Weidner einigermaßen Normalform zeigte, nach der Begegnung nochmals die schon von Steinwarth aufgestellte These, "und müssen unser schnelles Umschaltspiel einbringen."

Lichtblick: Fatlind Zymberi.
Lichtblick: Fatlind Zymberi. © VOLKER A. GIERING
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Während Moritz Achtenberg, Torwart Lukas Benner und Torschütze Patrick Bohnsack tags darauf Spielpraxis in der Verbandsliga-Reserve beim 3:2 gegen den MTV Ahrensbök sammelten, sollen die drei Winter-Neuzugänge Marco Heskamp, Abdel Hathat (beide VfR Neumünster) und Debütant Fatlind Zymberi nun den Konkurrenzkampf anheizen. Während Callsen sich durch Verteidiger Heskamp mehr Stabilität erhofft, sollen die schnellen Hathat und Zymberi für das nötige Tempo im Aufbauspiel sorgen. "Deswegen haben wir ihn aus der "Zweiten" hochgezogen", sagte der 08-Coach über Zymberi. Neben der Schnelligkeit sei der 19-Jährige technisch stark und unverblümt. Zu seinem Einstand sagte der Youngster: "Es hätte besser mit einem Sieg laufen können, aber es war in Ordnung. Ich hoffe, dass es nächste Woche besser für uns laufen wird."

Das Mittelfeldtalent hat sich einiges vorgenommen. "Ich versuche Leistung zu bringen und möchte besser werden, um in Zukunft ein wichtiger Teil der Mannschaft zu sein", betonte der Student an der Kieler Uni (Elektro- und Informationstechnik), der davor in der Jugend bei der SG Eutin/Malente (ab junger A-Jugend-Jahrgang) und Preetzer TSV (seit der C-Jugend) gespielt hat. Fest steht, dass von der Mannschaft wieder mehr kommen muss. "Jeder muss sich voll einbringen", fordert Callsen. Torjäger Florian Stahl (sechs Saisontreffer) sah in Drochtersen nach seiner Einwechselung übrigens die fünfte Gelbe Karte und fehlt somit gegen Egestorf-Langreder.

Eutin 08: Die Regionalliga-Saison 2017/2018 in Bildern

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