Trainer Bruno Labbadia hofft auf den Klassenerhalt der Wolfsburger.  Trainer Bruno Labbadia hofft auf den Klassenerhalt der Wolfsburger.  © Julian Stratenschulte
Trainer Bruno Labbadia hofft auf den Klassenerhalt der Wolfsburger. 

Evakuierungs-Alarm vor Kiel-PK: VfL Wolfsburg weiß, was ihn erwartet und bangt um zwei Leistungsträger

Aufgrund eines Evakuierungs-Alarms beim VfL Wolfsburg verzögerte sich die Pressekonferenz vor dem ersten Relegationsspiel gegen Holstein Kiel um eine halbe Stunde. Bruno Labbadia gab sich entspannt, obwohl er um den Einsatz seiner Leistungsträger Didavi und Verhaegh bangen muss.

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Eigentlich sollte die Pressekonferenz beim VfL Wolfsburg vor dem Relegations-Heimspiel am Donnerstag (20.30 Uhr) gegen Zweitligist Holstein Kiel pünktlich um 14 Uhr starten, aber sie verzögerte sich – stattdessen mussten alle Menschen die VW-Arena verlassen. Es gab einen Evakuierungs-Alarm.Vermutlich hatte ein defekter Kühlschrank dafür gesorgt, dass sogar die Feuerwehr an der Arena vorfuhr. Aber nach einer guten halben Stunde hatte sich alles wieder beruhigt, um 14.30 Uhr legte Labbadia dann los.

Origi kannte Holstein Kiel nicht

Gut gelaunt und ganz entspannt. Trotz der Aufregung zuvor. Ein bisschen passe der Alarm zur angespannten Lage beim VfL. „Dass die Situation bei uns besonders ist, ist keine Frage. Aber wir nehmen es so entspannt, wie es nur möglich ist“, sagte Labbadia vor den nervenaufreibenden Duellen gegen die Kieler. Er versicherte: „Wir wissen, was uns erwartet.“ Das gelte mittlerweile auch für VfL-Stürmer Divock Origi. Der hatte am Samstag nach dem 4:1 im Saisonfinale gegen Köln noch mit peinlicher Unwissenheit in Sachen Kiel „geglänzt“, als er im ZDF-Interview nicht wusste, gegen wen es in der Relegation geht. Labbadia, der darauf hinwies, dass man in Deutschland auch nichts über Zweitligisten in Origis Heimat Belgien oder England wisse, sah es gelassen. Der Trainer fügte schmunzelnd hinzu: „Das muss man ihm etwas nachsehen. Aber jetzt weiß er, wer Holstein Kiel ist.“

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Fragezeichen hinter Einsatz von Verhaegh und Didavi 

Zweimal Relegation – auf wen kann Labbadia gegen den Zweitligisten bauen? Bei Paul Verhaegh (Platzwunde auf der Stirn) wird bis zum Abschlusstraining am Mittwoch abgewartet. „Paul hat gut trainiert, von daher hoffe ich, dass er dabei sein kann.“ Eng wird’s für Daniel Didavi, der Spielmacher (Achillessehnen-Probleme) hat zwar am Dienstag mittrainiert, ist jedoch immer noch nicht fit. Labbadia: „Er steht auf der Kippe.“ Im Kader könnte erstmals wieder Ignacio Camacho stehen, der Spanier hatte zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses gefehlt.

VfL Wolfsburg (Herren) VfL Wolfsburg Bundesliga Relegation Bundesliga Region/Wolfsburg-Gifhorn

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