18. August 2018 / 12:03 Uhr

Ex-Arsenal-Star Kanu: "... sonst muss man Mesut Özil verkaufen"   

Ex-Arsenal-Star Kanu: "... sonst muss man Mesut Özil verkaufen"   

Dennis Ebbecke
Der ehemalige Arsenal-Spieler Nwankwo Kanu kann nicht nachvollziehen, warum die Menschen sich immer noch über Mesut Özil aufregen.
Der ehemalige Arsenal-Spieler Nwankwo Kanu kann nicht nachvollziehen, warum die Menschen sich immer noch über Mesut Özil aufregen. © imago/Sportimage
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Nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der Insel ist Mesut Özil ein Dauerthema. Nun hat sich mit Nwankwo Kanu ein Kult-Kicker des FC Arsenal zu Wort gemeldet und dem ehemaligen DFB-Spieler demonstrativ den Rücken gestärkt - und dessen neuen Trainer in die Pflicht genommen.

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Nach dem 0:2 zum Auftakt gegen Manchester City wurde Arsenal-Star Mesut Özil von der englischen Presse zerlegt. "Er schlenderte über das Feld. Keine Qualität. Keine Arbeitseinstellung. Nichts." - So hart ging beispielsweise die Daily Mail mit dem Mann ins Gericht, der zuletzt mit der Erdogan-Affäre für Schlagzeilen gesorgt und sich im Anschluss an die WM-Pleite aus dem Kreis der deutschen Nationalmannschaft verabschiedet hatte.

Der Ablauf der Özil-Erdogan-Affäre in Zitaten

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Nun hat mit Nwankwo Kanu ein Kult-Kicker des FC Arsenal (192 Pflichtspiele, 41 Tore) dem heftig in die Kritik geratenen Fußballprofi den Rücken gestärkt. Im Sun-Interview erklärt der Ex-Stürmer: "Ich weiß nicht, warum sich die Menschen immer noch so viel über ihn beschweren." Aus Kanus Sicht gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie mit der Personalie Özil umgegangen werden sollte: "Entweder man akzeptiert ihn oder man verkauft ihn."

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Darüber hinaus macht der Nigerianer deutlich, dass jeder Spieler anders sei. "Was man braucht, sind seine Stärken, nicht seine Schwächen. Er kann an seinen Schwächen arbeiten, aber man kann ihn nicht ändern", führt Kanu aus. In der Causa Özil nimmt der ehemalige Arsenal-Kicker auch den neuen Trainer Unai Emery in die Pflicht. Dieser müsse Özils Spielweise berücksichtigen und dem Ex-Nationalspieler den Raum geben, sein Spiel ausüben zu können.

Arsenal-Coach Emery: Özil muss mehr Einfluss nehmen

Auch der Coach äußerte sich vor dem London-Derby am Samstag (18.30 / live bei DAZN) zum Dauerthema Özil. Nach Meinung Emerys müsse sein Schützling mehr Einfluss auf das Spiel der "Gunners" zu nehmen. Um diese Wandlung zu vollziehen, sei es aus Sicht des Spaniers klar, dass "er häufiger den Ball braucht, um in Angriffssituationen mehr Optionen zu bekommen". Dass dem zuletzt nicht so war, macht Emery vor allem an der Position fest, die Özil zum Beispiel gegen Manchester City ausfüllte.

Bei der Auftaktniederlage versteckte sich Özil zu häufig. Sein Trainer erwartet von ihm als Führungsspieler jedoch mehr Eigeninitiative, der Mittelfeldspieler muss zeigen, dass er das runde Leder will. "Seine gesamte Karriere spielt er als eine Nummer 10, als ein rechter Flügelspieler, der nach innen zieht, um den Ball zu bekommen. Aber für uns braucht er mehr Ballbesitz", analysiert der spanische Übungsleiter.

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