13. Dezember 2017 / 09:16 Uhr

Dynamo-Kapitän Hartmann hat keine Lust, einmal Minges Nachfolger zu werden

Dynamo-Kapitän Hartmann hat keine Lust, einmal Minges Nachfolger zu werden

Redaktion Sportbuzzer
Marco Hartmann Dynamo Dresden
Dynamos Kapitän Marco Hartmann sieht sich nicht als zukünftiger Sportdirektor der Dresdner. © Jochen Leimert
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Toni Leistner und Marco Hartmann fassen das Jahr 2017 der Dynamos zusammen. Die SGD wünscht sich einen Sieg gegen Duisburg vor der Winterpause.

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Dresden. Ein ereignisreiches Fußballjahr 2017 geht für die Schwarz-Gelben zu Ende. Die Dynamos haben am Dienstagabend beim Dresdner Fußball-Talk 19:53 auf zwölf Monate mit vielen Höhen, zuletzt aber auch einigen Rückschlägen zurück. Wieso Marco Hartmann nach seiner Karriere auf keinen Fall die Nachfolge von Ralf Minge antreten will und Toni Leistner von blinden Schiedsrichtern spricht, erklärten beide beim großen Jahresrückblick im Schillergarten.

Neben dem Blick auf die dynamischen Höhepunkte des Jahres 2017, wie beispielsweise die beiden Kantersiege gegen den erzgebirgischen Rivalen aus Aue, widmete man sich Tiefpunkten wie der Heimbilanz der SGD in der Hinrunde und den Razzien durch die Polizei als Nachwehen des Auswärtsspiels Mitte Mai in Karlsruhe. Diskutiert wurden auch Themen rund um den deutschen Fußball im Allgemeinen.

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Videobeweis macht den Fußball emotionsloser

Zum Videobeweis und dessen Notwendigkeit fand Ex-Dynamo und Union-Abwehrchef Toni Leistner klare Worte. „Es entscheidet ein blinder Schiedsrichter auf dem Spielfeld und wenn dann noch ein blinder Schiedsrichter da in Köln sitzt …“ erklärte er grinsend und unter Beifall der Zuschauer. „Der Fußball lebt einfach von den ganzen Diskussionen und das sollte einfach so weiter sein“. Auch der Kapitän der Schwarz-Gelben, Marco Hartmann, sieht die Einführung des Videobeweises kritisch. „Der Fußball wird emotionsloser. Da fällt ein Tor und du kannst dich nicht mehr freuen, weil du erst mal warten musst, was der da telefoniert“, fasst er zusammen.

Marco Hartmann möchte nicht Dynamos nächster Sportdirektor werden

Kurz vorm Jahreswechsel erfolgt selbstverständlich auch der Blick in die Zukunft. Neben dem Wunsch nach Gesundheit und Erfolg mit der Mannschaft steht für die Spieler der persönliche Fortschritt im Vordergrund. Was Marco Hartmann nicht werden will, weiß er ebenfalls sehr genau: Sportdirektor bei Dynamo. „Das Problem ist bei mir persönlich: Ich habe keine Lust, mit zu vielen Menschen zu reden, die sich den ganzen Tag nur Gedanken um Fußball machen“. Innerlich wendet er sich von Berufen wie Berater und der Beschäftigung mit Finanzen im Fußball ab. „Deswegen kann ich es mir einfach im Moment nicht vorstellen. Ich hätte da keinen Bock drauf, wenn ich Ralf sehe, was der an Arbeit leisten muss, mit was für Menschen er zu tun hat, würde ich mir das gerne ersparen“, verdeutlicht er mit Blick auf Dynamos Sport-Geschäftsführer Minge.

Natürlich blickt der Kapitän auch in die nahe Zukunft.  Als erstes will er noch vor Weihnachten „unbedingt gegen Duisburg gewinnen. Einfach, um mit einem geilen Gefühl in die Winterpause zu gehen“. Im nächsten Jahr sei es dann für jeden Spieler vor allem wichtig, an die Leistungsgrenze zu gehen. „Es ist so viel Potenzial in der Mannschaft und das muss einfach abgerufen werden. Dann werden wir viel Spaß haben in der Rückrunde“.

Caroline Grossmann

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