15. Oktober 2017 / 02:40 Uhr

Ex-Hansa-Kicker Pannewitz: Was man mit dem Ball kann, verlernt man nicht

Ex-Hansa-Kicker Pannewitz: Was man mit dem Ball kann, verlernt man nicht

Christian Lüsch
Wurde beim FC Carl Zeiss Jena mit einem Zweijahres-Vertrag ausgestattet: Kevin Pannewitz.
Stand beim 1:0-Sieg über den FC Hansa Rostock erstmals im Kader bei Carl Zess Jena: Kevin Pannewitz. © imago
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Der 25-Jährige im Drittliga-Spiel gegen den FC Hansa Rostocke erstmals im Kader des FC Carl Zeiss Jena.

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Kevin Pannewitz war gestern beim FC Carl Zeiss Jena seit seinem Wechsel im Sommer zum zweiten Mal im Spieltags-Aufgebot. Beim 1:0-Erfolg über seinen Ex-Klub FC Hansa Rostock (2008 bis 2012) kam der 25-Jährige jedoch nicht zum Zuge, muss weiter auf seine Comeback im Profi-Fußball warten. Der gebürtige Berliner, der in der Vergangenheit immer wieder mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte, nahm vor seinem Engagement in Jena 30 Kilogramm ab. Im Interview spricht er über den Sieg im Ostduell und blickt optimistisch in die Zukunft.

Sie haben das Spiel von der Jenaer Bank verfolgt. Wie fanden Sie Hansa?
Kevin Pannewitz: Offen gesagt hatte ich von Hansa mehr erwartet. Ich freue mich, dass meine Mannschaft gewonnen hat, hätte es den Rostockern aber auch gegönnt.

Was hatte Jena, was Hansa nicht hatte?
Pannewitz: Wir haben mutig gespielt, gut gepresst und versucht, Sicherheit zu gewinnen. Hansa hat die fußballerische Souveränität, die sie bisher immer gezeigt hatte.

Hatten Sie erwartet, zumindest in der Schlussphase gegen Ihren früheren Klub zum Einsatz zu kommen?
Pannewitz: Nur weil ich mal für Hansa gespielt habe, wird der Trainer mich nicht bringen. Ich hatte es mir aber gewünscht. Es war dennoch eine Freude, bei diesem Spiel dabei zu sein. Ich bin dafür beim Spiel unserer zweiten Mannschaft von Beginn an dabei.

Wie fühlen Sie sich in Jena und wie sehen Sie ihre Perspektive?
Pannewitz: Ich wurde hier sehr gut aufgenommen. Ich versuche mich mit guten Leistungen im Training anzubieten.

Gibt es noch Kontakt zum Rostocker Team?
Pannewitz: Eher weniger, denn die meisten mit denen ich gespielt haben, sind nicht mehr dabei.

Wie würden Sie Ihren Fitnesszustand beschreiben?
Pannewitz: Ich denke, ich liege gut im Rennen. Wenn es anders wäre, hätte mich der Trainer garantiert nicht in den Kader berufen.

Ihr letztes Profi-Pflichtspiel liegt fünfeinhalb Jahre zurück – Sie haben damals mit Hansa gegen St. Pauli gespielt. Wie schwer ist es, da wieder hinzukommen?
Pannewitz: Was man mit dem Ball kann, verlernt man nicht wieder. Bei mir geht es aktuell vor allem um die Spritzigkeit. Daran arbeite ich. Es braucht Zeit, aber ich habe Geduld.

Wie stehen die Chancen, dass Sie Rückspiel in Rostock dabei sind?
Pannewitz: Besser als heute.

Interview: Christian Lüsch

Hansa Rostock: Die Einzelkritik gegen Jena

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