Dietmar Hirsch geht als Trainer des VfL Oldenburgs wieder nach Lübeck zurück. Dietmar Hirsch geht als Trainer des VfL Oldenburgs wieder nach Lübeck zurück. © Christoph Kugel
Dietmar Hirsch geht als Trainer des VfL Oldenburgs wieder nach Lübeck zurück.

Ex-Lübecker "Didi" Hirsch kehrt erstmals zur Lohmühle zurück

Für Hirsch wird es eine besondere Begegnung werden.

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Seit dem Umzug im August 2015 nach Niederkrüchten (zwischen Mönchengladbach und der holländischen Grenze) ist Dietmar Hirsch nicht wieder in Lübeck gewesen. Am Sonnabend kehrt der 45-Jährige erstmals in die Heimatstadt zurück, wenn er mit dem VfB Oldenburg im Regionalliga-Traditionsduell beim VfB Lübeck (14 Uhr) gastiert.

Für die Grün-Weißen absolvierte der frühere Bundesligaspieler (Duisburg, Rostock, Unterhaching, und Mönchengladbach) insgesamt 128 Spiele (acht Tore) zwischen 2005 und 2009, ehe er ab 1. Juli 2008 parallel den Posten des Sportlichen Leiters an der Lohmühle übernahm. Im September 2009 wurde er in Folge der Insolvenz entlassen. „Den Kontakt in den Norden haben wir im Großen und Ganzen abgebrochen. Dafür ist die Entfernung zu groß. Einzig mit einem guten Freund telefoniere ich regelmäßig. Meine älteste Tochter Lara, die in Hamburg studiert, hat da schon mehr Bezug nach Lübeck“,
sagt der Fußballlehrer, der eine Mietwohnung in Oldenburg hat und an freien Tagen in den Westen pendelt. Wenn die Niedersachsen, die er seit September 2015 coacht, am Spieltag um 9.30 Uhr nach dem Frühstück mit dem Mannschaftsbus losfahren, dürften bei „Didi“ viele Erinnerungen an seine Lübecker Zeit wieder hochkommen. „Auf jeden Fall gehe ich davon aus, dass ich die eine oder andere Hand im VIP-Bereich schütteln muss“, glaubt er. Die Entwicklung seines Ex-Klubs hat der frühere Profi nie aus dem Auge verloren. „Dass man als einziger Klub neben Tabellenführer SV Meppen für die dritte Liga gemeldet hat, zeigt, was für ein Anspruch besteht“, betont er.

Lübecks Trainer Rolf Landerl (41) hat Hirsch im Juli 2009 noch als aktiven Spieler verpflichtet. „Er versucht mit seiner professionellen Einstellung den Verein – wie auch ich in Oldenburg – nach vorne zu bringen. Fest steht, dass die Lübecker einen wesentlich besseren Fußball als im Vorjahr spielen und für mich zu den spielstärksten Teams der Liga gehören“, so Hirsch, der unter Profi-Bedingungen arbeiten kann. Überhaupt sieht er Parallelen zwischen beiden VfB-Klubs. „Es wird jeweils seriös gearbeitet. Wobei beide Vereine gegen Windmühlen kämpfen, da zu früheren Zeiten verbrannte Erde hinterlassen wurde.“ Wie auch die Lübecker wollen die Oldenburger in der kommenden Saison oben angreifen. „Nachdem wir im Vorjahr Vizemeister wurden, ist in dieser Saison nicht mehr drin. Wir haben ein Seuchenjahr und unheimlich viele verletzte Spieler. Doch wir jammern nicht und versuchen, noch soweit es geht, nach oben zu kommen“, erklärt Hirsch, dessen Elf aktuell auf dem achten Rang (fünf Punkte hinter der Landerl-Truppe) steht.

Der Familienmensch freut sich auf eine interessante Begegnung auf der Lohmühle. „Die Lübecker werden nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren wollen.“ Das werde eine richtig schwere Aufgabe, glaubt Hirsch. Zu viel Zeit, in alte Erinnerungen zu schwelgen, wird er allerdings wohl nicht haben. Denn direkt nach dem Spiel fährt er mit der Mannschaft zurück nach Oldenburg.

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