14. Januar 2019 / 18:20 Uhr

EXA IceFighters: Derby-Niederlage schmerzt noch

EXA IceFighters: Derby-Niederlage schmerzt noch

Martin Bergau
Icefighters Trainer Sven Gerike beim Spiel Icefighters Leipzig vs Black Dragons Erfurt, Eishockey, Oberliga Nord, 02.01.2019
IceFighters-Cheftrainer Sven Gerike findet die 3:4-Niederlage gegen die Saale Bulls Halle unnötig. © Christian Modla
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Die EXA IceFighters haben in Halle die dritte Derbyniederlage der Saison kassiert. Die Saale Bulls Halle feiern die Rückkehr von Kai Schmitz, der auch trifft.

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Halle/Saale. Die dritte Derbyniederlage der Saison für die EXA IceFighters Leipzig im 40. Duell mit den Saale Bulls Halle gehört auch noch am Tag danach in die Kategorie unnötig. Cheftrainer Sven Gerike konnte jedoch sehr schnell eine Erklärung dafür finden: „Die defensive Aufmerksamkeit ist nicht da gewesen. Die Gegentore, die wir bekommen haben, waren zu leicht und in völlig unnötigen Situationen.“

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Gepostet von EXA IceFighters Leipzig am Montag, 14. Januar 2019

Ganz klar also: Die Sachsen waren in den entscheidenden Momenten zu sorglos. Was sie in anderthalb Minuten mit den Händen aufgebaut hatten (Doppelschlag zum 3:3), traten sie sich kurz später mit den Füßen wieder ein. Gerike haderte darüber: „Wir haben im zweiten Drittel so viele Chancen kreiert und Druck gemacht. Das ist auch alles schön und gut, aber das macht die Fehler nicht wieder gut.“

Bessere Laune herrscht natürlich im Lager der Saale Bulls. Nach ihrem sechsten Prestigeerfolg in Serie steht es jetzt zwischen den beiden Erzrivalen nach 40 gespielten Derbys ausgeglichen 20:20. Aber vielmehr als dieser Fakt wurde ein ganz anderer Aspekt gefeiert. Kapitän Kai Schmitz – einst auch für kurze Zeit in Leipziger Diensten – hatte sich in der Saisonvorbereitung die Achillessehne gerissen. Am Freitag stand er nach sechs Monaten zum ersten Mal wieder auf dem Eis in Herne. Im Match gegen Leipzig folgte dann die Heimpremiere – mit einem Treffer in der achten Minute. „Ich habe das Drehbuch vermutlich selbst geschrieben“, schmunzelt Schmitz: „Es war wie im Traum.“

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Der 33-Jährige hat in seiner Leidenszeit viel nachgedacht und sieht alles aus neuen Perspektiven: „Ich bin einfach froh, wieder spielen zu können und genieße das einfach.“ Das ist umso bemerkenswerter, weil der gebürtige Kölner „privat ohne Schlittschuhe immer noch humpelt und an joggen oder dergleichen nicht zu denken ist.“ Trotzdem ist das Karriereende verschoben: „Ich bin gedanklich noch auf dem Eis. Wenn alles hält, spiele ich weiter. So kann ich nicht abtreten.“

Einzig sein Coach Dave Rich fand unter all dem Jubel noch Ansätze zum Arbeiten: „Wir ziehen zu viele Strafen. Das müssen wir in den Griff bekommen.“ Und da ist sie auch, die einzige Gemeinsamkeit der beiden Kontrahenten: Die Trainer sind noch lange nicht zufrieden.

Das nächste Spiel der IceFighters steigt am Freitag 20 Uhr gegen die Moskitos Essen im Kohlrabizirkus.

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