12. August 2018 / 19:49 Uhr

Exklusiv: Bayern-München-Star Rudy auf Geheimvisite bei RB Leipzig

Exklusiv: Bayern-München-Star Rudy auf Geheimvisite bei RB Leipzig

Guido Schäfer
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Jubelt Sebastian Rudy in Zukunft im Trikot von RB Leipzig?
Jubelt Sebastian Rudy in Zukunft im Trikot von RB Leipzig? © Getty Images
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Der Nationalspieler wurde nach SPORTBUZZER-Informationen am Freitag am Cottaweg gesichtet und könnte im Mittelfeld der Messestädter den Platz von Naby Keita erben . Das Problem: Ablöse und Gehalt.

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Leipzig. Als die Kollegen der Sport Bild unlängst von einem Flirt zwischen RB Leipzig (9) und Bayern-Star Sebastian Rudy (28) berichteten und Ralf Rangnick (60) mit dieser sensationell anmutenden Kunde konfrontiert wurde, sagte der Sportdirektor/Trainer: „Sebastian Rudy ist ein sehr guter Spieler - aber wie soll das denn für uns darstellbar sein? Damit beantwortet sich dieses Gerücht von selbst.“

Klang irgendwie einleuchtend. Rudy ist Bayern- und Nationalspieler, verdient jede Menge Euronen, steht noch bis 2020 unter Vertrag. Was soll der Mann in Leipzig? Und: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Nur ein Gerücht also, was sonst? Rangnicks Eingabe klang wiederum irgendwie auch nicht nach einem Dementi reinsten Wassers...

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Jetzt ist klar, warum. RB ist sehr wohl brennend interessiert an Rudy, dem zuverlässigen, lauf- und spielstarken Mittelfeldspieler des Deutschen Meisters. Und das Beste beziehungsweise Überraschendste: Der Umgarnte 26-fache Nationalspieler, der sich bei der WM in Russland die Nase gebrochen hat, kann sich einen Wechsel nach Leipzig vorstellen! Nach exklusiven Informationen dieser Zeitung weilte Rudy am Freitag in Leipzig, hat sich am Cottaweg das Trainingszentrum der Roten Bullen angesehen. Geheime Visite. Beim künftigen Arbeitgeber?

Was für Rudy in Leipzig spricht:

Erstens: Er würde die nach dem Weggang von Naby Keita (Liverpool) entstandene Lücke im zentralen Mittelfeld prominent und adäquat füllen. Er hat die Vorbereitung unter Bayern-Coach Niko Kovac durchgezogen, wäre also der gewünschte topfitte Sofort-Helfer.

Zweitens: Er käme im Rangnick-Team auf weit größere Spielanteile als in der von Alphatieren durchdrungenen Münchner Weltauswahl.

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Drittens: Rudy ist anerkannt bei Ralf Rangnick und bei Rangnicks Nachfolger Julian Nagelsmann (übernimmt im Sommer 2019). Er weiß, wie und wann man presst. Er ist erfahren, hat 15 Bundesligaspiele für den VfB Stuttgart, 195 für die TSG Hoffenheim und 25 für die Bayern absolviert.

Viertens: Die Bayern wollen/müssen ihr Überangebot im Mittelfeld reduzieren.

Fünftens: Die Münchner waren eingeweiht in Rudys Leipzig-Expedition, können sich demnach einen Wechsel ihres Noch-Arbeitnehmers vorstellen.

Gegen einen Wechsel spricht: das liebe Geld. Und da vor allem die Ablöse. Das Gehalt von fünf Millionen Euro im Jahr kann/muss RB stemmen. In diese Sphären dringt übrigens in Bälde/Kürze Timo Werner vor. Via Vertragsverlängerung in Leipzig. Dass RB aber zig Millionen Euro Ablöse in den 28-jährigen Rudy steckt, beißt sich mit der Leipziger Philosophie. Dass die Bayern den Nationalspieler verschenken, ist unwahrscheinlich. Obwohl sie den guten Mann 2017 ablösefrei einkassiert haben.

Königsweg Ausleihe plus Kaufoption bei gegenseitigem Gefallen? "Sebastian Rudy wechselt vom FC Bayern zu RB!“ Das ist - noch - keine Schlagzeile.

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