12. Juni 2018 / 14:07 Uhr

Tätowierer verrät: Dieses Tattoo steche ich Jérôme Boateng nach der WM

Tätowierer verrät: Dieses Tattoo steche ich Jérôme Boateng nach der WM

René Wenzel
Der deutsche Nationalspieler Jérôme Boateng liebt Tattoos. 
Der deutsche Nationalspieler Jérôme Boateng liebt Tattoos.  © imago/Privat
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Jérôme Boateng liebt Tattoos. Der Nationalspieler setzt dabei immer auf Tim Derobertis. Wir haben uns mit dem Tätowierer in Berlin getroffen.

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Autogrammkarten, Fotos und auch ein Trikot von Jérôme Boateng hängen im Berliner Tattoostudio Love is Pain (Liebe ist Schmerz). In zwei stilvoll gestalteten Räumen schmücken Mitarbeiter die Körper der Kunden mit neuen Tätowierungen. Die Nadel tanzt auf der Haut entlang, das Geräusch ähnelt einem Bienenschwarm. Und Stammgast Boateng bleibt so entspannt, als würde er mit dem FC Bayern gegen ein Kreisklasseteam spielen, erzählt sein Tätowierer Tim Derobertis. „Er hört Musik und schläft sogar dabei ein.“

Eigentlich sollte der Nationalspieler sieben Tage vor dem deutschen WM-Start im Berliner Stadtteil Spandau vorbeischauen. Doch die Zeit ließ einen Ausflug in Boatengs Lieblingsladen nicht zu. „Ich sollte nach München fliegen, musste aber leider absagen. Ich streiche sonst gern Termine für Jérôme. Ich habe ihm aber auch gesagt, dass es so kurz vor der Weltmeisterschaft eigentlich nicht so gut ist, sich tätowieren zu lassen“, erzählt Derobertis.

In diesem Tattoostudio lässt sich Jérôme Boateng stechen

Vier Wochen nach dem Stechen sollte man keinen Sport machen. Die Heilung sei extrem wichtig, spezielle Folie über der Tätowierung könne nicht immer vor Problemen schützen. „Ich kann ihm aber keine Sportbefreiung schreiben“, sagt der 32-jährige Tätowierer und lacht. Notwendig ist das sowieso nicht: Boateng muss beim FC Bayern keine Genehmigungen für ein neues Körperkunstwerk einholen.

Der 29-jährige Innenverteidiger habe eine sehr gute Haut, so der Tätowierer. Alle zwei Monate schaut sich Derobertis die Kunstwerke auf dem muskelbepackten Körper an – in München übernachtet er sogar beim Weltmeister. Mal nachstechen, mal ein neues Motiv – Boateng ist süchtig nach der Tattoonadel. „Es gibt aber immer noch freie Stellen. Gleich nach der WM wollen wir weitermachen“, sagt der Studioinhaber.

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Auf ein Mandala im Nacken soll ein Schriftzug über dem Po folgen, quasi eine Art modernes „Arschgeweih“. Wie Derobertis verrät, soll „Aduana“ auf seinem Körper verewigt werden – der Name des Stammes seines ghanaischen Vaters Prince. Wie auch schon das Kunstwerk „Hand der Fatima“ zwischen seinen Schulterblättern, die „Masken der Komödie und Tragödie“ auf beiden Oberschenkeln oder der WM-Pokal auf seiner Wade.

„Alle drei Monate gibt’s ein neues Tattoo“, sagt Derobertis. Warum nicht noch in diesem Jahr fünf Sterne, wenn Deutschland wieder Weltmeister wird? „Das ist eine gute Idee“, meint der gelernte Grafikdesigner. Egal was kommt, schon jetzt ist klar: Musik an, Kopfhörer auf und einschlafen.

WM 2018: Die Tattoos der deutschen Nationalspieler

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