12. Juni 2018 / 21:11 Uhr

Exklusive Jugend-Fotos: Der SPORTBUZZER auf den Spuren von Robert Lewandowski

Exklusive Jugend-Fotos: Der SPORTBUZZER auf den Spuren von Robert Lewandowski

Lisa Neumann
<b>SPORT</b>BUZZER-Reporter René Wenzel macht den gleichen Torjubel wie Robert Lewandowski in Warschau mit dem Trikot von Varsovia. Mit einem aktuellen Trainer seines Jugendvereins unterhält sich <b>SPORT</b>BUZZER-Reporterin Lisa Neumann.
SPORTBUZZER-Reporter René Wenzel macht den gleichen Torjubel wie Robert Lewandowski in Warschau mit dem Trikot von Varsovia. Mit einem aktuellen Trainer seines Jugendvereins unterhält sich SPORTBUZZER-Reporterin Lisa Neumann. © imago/Newspix/SPORTBUZZER
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Von 1997 bis 2004 hat Robert Lewandowski für Varsovia Warschau gespielt. Wir haben uns auf dem Weg nach Russland seinen Jugendverein in der polnischen Hauptstadtmal etwas genauer angeschaut.

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So hat sich das Fußballtrainer Damian Miecznikowski nicht vorgestellt. Vor etwa 15 Jahren traf der heute 30-Jährige den polnischen Starstürmer Robert Lewandowski zum ersten Mal auf dem Feld in einem Lokalderby – Varsovia gegen Legia Warschau.

„Macht euch um die keine Sorgen“, soll der damalige Varsovia-Trainer über Lewandowskis Team gesagt haben. Auch um den Stürmer nicht, der sei ja so klein. Der damals kleine Robert belehrte seine Gegner jedoch eines Besseren und schoss im Spiel gleich drei Tore. Der Weg für eine großartige Karriere war geebnet.

Zu Gast beim ersten Verein von Robert Lewandowski

In den folgenden Partien zwischen Varsovia und Legia wurde deshalb immer erst die Aufstellung gecheckt. „Lewandowski spielt?“, soll Miecznikowskis Trainer gesagt und das Spiel mit einer wegwerfenden Handbewegung abgetan haben, erzählt Miecznikowski. Das ist etwa 15 Jahre her. Bevor Robert Lewandowski ein Jahr für Legia Warschau spielte, kickte er von 1997 bis 2004 auch bei Varsovia – seinem ersten Verein. Aber nicht auf Rasen, so Damian Miecznikowski. „Damals war das alles noch Asche hier“.

Heute liegt bei Varsovia im Herzen Warschaus Kunstrasen. Damian Miecznikowski hat die Fußballschuhe an den Nagel gehängt und trainiert die U17-Mannschaft in der Extraliga, der höchsten polnischen Spielklasse. Er erinnert sich aber noch gern an seine aktive Zeit zurück. „Mit Robert habe ich leider nicht zusammen gespielt, immer nur gegen ihn. Und wir haben immer verloren“.

Für den SPORTBUZZER öffnet er sein Foto-Album mit zahlreichen Bildern des damals noch eher schmächtigen Lewandowski.

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Ebenso wie die Spieler haben auch die Trainer Lewandowski am Anfang unterschätzt, so Damian Miecznikowski. „Ein Trainer rief Robert immer zu: Pass auf, dass du dir nichts brichst!“ erinnert sich der Coach und schmunzelt.

Beeindruckend fand er am Nationalstürmer seine Technik. Er sei besonders flink und wendig gewesen. „Er war aber nicht nur körperlich fit, er hatte auch was im Kopf.“

Lewandowski hat in der polnischen Hauptstadt Warschau mittlerweile einen Heldenstatus erreicht, auf Plakaten in der Stadt ist sein Gesicht überall zu sehen. Auch im Verein ist er immer noch omnipräsent. Varsovia wirbt mit seinen Bildern um Nachwuchstalente.

Mehr zur Road to Russia

Für die Schützlinge von Trainer Miecznikowski ist Lewandowski die beste Motivation. „Wir trainieren die Kinder, damit am Ende vielleicht eins oder zwei so werden wie Robert“, sagt er. Dass das schwierig ist, weiß er selbst. „Aus Roberts Mannschaft hat es auch nur einer geschafft – Robert“, sagt er und lächelt.

Demnächst will Varsovia einen neuen Kunstrasen anschaffen. Seine Finanzierung wäre abgesichert, sollte Lewandowski den Verein wechseln. Als Ausbildungsverein würde Varsovia einen Teil der Transfersumme abbekommen, berichtet Miecznikowsk. Bei einem aktuellen Marktwert des Stürmer von 90 Millionen Euro wäre das eine schöne Finanzspritze.

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