30. November 2018 / 10:19 Uhr

Explosive Stimmung droht: Eintracht Braunschweig gegen Aalen "in der Bringpflicht" 

Explosive Stimmung droht: Eintracht Braunschweig gegen Aalen "in der Bringpflicht" 

Alex Leppert
André Schubert muss Aufbauarbeit bei den Löwen leisten.
André Schubert muss Aufbauarbeit bei den Löwen leisten. © imago/Revierfoto
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Am Samstag (14 Uhr) gilt es für Eintracht Braunschweig mal wieder: Im Kellerduell gegen den VfR Aalen zählen nur drei Punkte, will das Drittliga-Schlusslicht nicht noch mehr an Boden verlieren. Trainer André Schubert schärft die Sinne.

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Das ging schnell: Noch nicht mal sechs Minuten dauerte die Spieltags-Pressekonferenz bei Eintracht Braunschweig am Donnerstag. Eigentlich ist ja auch alles klar: Am Samstag (14 Uhr) muss im Kellerduell gegen den VfR Aalen ein Sie her. Sonst droht die Weihnachtszeit alles andere als besinnlich zu werden.

Schon jetzt ist klar, dass Braunschweig auch nach dem Spieltag Tabellenletzter sein wird. Ein Dreier brächte die Blau-Gelben aber immerhin auf zwei Zähler an Aalen heran, am Sonntag spielen dann mit Meppen und Köln zwei direkte Konkurrenten gegeneinander.

Das ist die Einzelkritik für die Spieler von Eintracht Braunschweig nach dem Spiel der 3. Liga bei Preußen Münster

<b>Lukas Kruse:</b> Bestritt für die Braunschweiger sein erstes Ligaspiel. Der 35-Jährige hatte nicht viel zu tun, strahlte aber jederzeit Souveränität aus. Wohl machtlos bei den Gegentoren. Note: 3,5. Zur Galerie
Lukas Kruse: Bestritt für die Braunschweiger sein erstes Ligaspiel. Der 35-Jährige hatte nicht viel zu tun, strahlte aber jederzeit Souveränität aus. Wohl machtlos bei den Gegentoren. Note: 3,5. ©
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Nach der Pleite in Münster hat Schubert den Ton verschärft

Die schlechte Vorstellung in Münster hat jedoch dazu geführt, dass die Zuschauer, die sich noch nicht abgewendet haben, immer weniger Kredit übrig haben. Läuft's nicht, droht eine explosive Stimmung. Trainer André Schubert geht damit professionell um und erwartet dies auch von seinen Spielern: „Wir haben keine Ansprüche an die Zuschauer zu stellen“, sagt er und nimmt sein Team in die Pflicht: „Wir müssen auf dem Platz etwas zeigen.“

Nach der Pleite von Münster hatte der Coach den Ton verschärft, die Einstellung einiger Spieler kritisiert. Im Training habe dies aber keine Veränderung gebracht. Der simple Grund, so Schubert: „Im Training kann ich der Mannschaft in den letzten Wochen nullkommanull Vorwürfe machen. Es ging lediglich um einige Verhaltensweisen in Münster.“

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"Wir sind in der Bringpflicht"

Am Samstag gegen Aalen erwartet er dementsprechend einiges: „Wir sind in der Bringpflicht, müssen eine gute Leistung zeigen, die Zuschauer mitnehmen und von Anfang an zeigen, dass wir erfolgreich Fußball spielen wollen.“

Personell sieht es so aus, als ob alle Mann fit sind. Man darf mit mehreren Wechseln rechnen. David Sauerland, dessen Sperre abgelaufen ist, kommt wohl am ehesten als Neuer für der Startelf in Frage. Die erfahrenen Onur Bulut und Jonas Thorsen ebenso, möglicherweise bekommt auch Felix Burmeister noch mal eine Chance.

Nyman und Hofmann als Doppelspitze?

Und dann ist da auch noch der beste Torschütze Philipp Hofmann, der entweder statt Christoffer Nyman oder aber in einem 4-4-2 oder 3-5-2 an der Seite des Schweden stürmen könnte. Wichtig ist am Ende eh nur, dass es einen Sieg gibt. Egal wie oder mit wem.

Ihr seid gefragt: Wie soll Eintracht Braunschweig gegen den VfR Aalen spielen?

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