03. Juni 2018 / 19:55 Uhr

„Express“: Czichos wechselt für 1,8 Millionen zum 1. FC Köln

„Express“: Czichos wechselt für 1,8 Millionen zum 1. FC Köln

Redaktion Sportbuzzer
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Rafael Czichos folgt Markus Anfang zum 1. FC Köln.
Rafael Czichos folgt Markus Anfang zum 1. FC Köln. © Andrè Haase
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Bei Aufstieg der Kölner winken den Störchen 500000 Euro Nachzahlung

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Nach Informationen des Express: Es war eine der Grundbedingungen in den Verhandlungen über seinen Wechsel zum 1.FC Köln: Markus Anfang wollte seinen Kapitän mitbringen. Rafael Czichos (28) von Holstein Kiel.

Jetzt ist alles klar: Anfang der Woche wird der Abwehrspieler vom 1. FC Köln vorgestellt. Für die Einigung musste allerdings ein Trick her.Tagelang schienen die Verhandlungen festgefahren. Holstein Kiel stand nach dem verpassten Aufstieg unter Druck, nicht alles ohne Gegenwehr gehen zu lassen. Und der FC bekam auf der Zielgeraden noch Konkurrenz.

Nach EXPRESS-Informationen hatte sich der Hamburger SV mit dem von Holstein gekommenen Geschäftsführer Ralf Becker zum Schluss noch in den Poker eingeschaltet. Das trieb die Preise noch einmal hoch. Der in Djidda in Saudi-Arabien geborene Czichos stand schon lange bei seinem Trainer im Wort. Doch Kiel wollte deutlich über zwei Millionen Euro haben, für den FC war das eigentlich die Grenze. Die Einigung: Der FC bezahlt dem Vernehmen nach rund 1,8 Millionen Euro. Kiel aber sicherte sich einen Erfolgsbonus: Wird der 1. FC Köln seiner Favoritenrolle gerecht und steigt in die Bundesliga auf, winkt den Störchen noch einmal eine Nachzahlung von 500.000 Euro. Viel Geld für einen Spieler, der mit 28 Jahren erst eine Zweitliga-Saison auf dem Buckel hat. Allerdings wollte Coach Markus Anfang ihn unbedingt.

Und für Sportchef Armin Veh war klar: Eine erfolgreiche Aufstiegsmannschaft braucht auch Spieler, die wissen, wie die Zweite Liga tickt. Die hat man nun in der Innenverteidigung mit Czichos und dem aus St. Pauli verpflichteten Lasse Sobiech. Weil man von Anfangs Wünschen wusste und immer noch unklar ist, was mit den Abwehrspielern Jorge Meré und Frederik Sörensen geschieht, steckte man beim FC auch keine große Bemühungen darin, Dominique Heintz zum Bleiben zu überzeugen. Mehr als die verabredeten Zweitliga-Konditionen wollte man nicht aufwenden.

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