Erik Majetschak bei der U17-EM im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina Erik Majetschak im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina. © Imago
Erik Majetschak bei der U17-EM im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina

„Extrem bitter“: RB Leipzigs EM-Trio ist wieder zu Hause

Die deutsche U17 unterliegt im Halbfinale vom Punkt. Erik Majetschak und seine Teamkameraden sind zurück, hadern aber noch.

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Varazdin/Leipzig. Am Mittwochmittag war das Kapitel U-17-Europameisterschaft für den Bad Lausicker Nachwuchs-Kicker Erik Majetschak auch räumlich beendet. Zurück zu Hause, trauerte er dem verpassten Endspieleinzug in Kroatien hinterher. Am Vorabend war die deutsche Auswahl mit ihm gegen Spanien aufgrund einer torlosen Halbfinalpartie und dem 2:4 nach Elfmeterschießen aus dem Turnier ausgeschieden.

„Die Enttäuschung ist riesig bei allen“, sagte Majetschak. „Wir haben uns alle vorgestellt, im Finale zu stehen und dann auch Europameister zu werden. Es hat nicht geklappt. Das Glück war nicht auf unserer Seite.“ Was für den offensiven Mittelfeldakteur von RB Leipzig in mehrfacher Hinsicht galt. Zunächst schmorte der eigentliche Kapitän des Teams fast die gesamte Spielzeit auf der Bank. „Ich habe aus taktischen Gründen nicht gespielt, weil der Trainer meinte, dass wir etwas defensiver beginnen wollen.“ In der Nachspielzeit wurde er mit Blick auf das Elfmeterduell eingewechselt. „Mit den Worten: Du schießt“, so Majetschak. Allerdings verpatzte er den deutschen Auftakt: „Leider war es so, dass der Torwart genau in der Ecke war, wo ich den Ball hingeschossen habe.“ Nachdem sein Zimmerkollege Lukas Mai (Bayern München, früher Dresden) den Ball an die Lattenoberkante gesetzt hatte, machten die Spanier ihr Weiterkommen perfekt. „Extrem bitter“, findet der Lausicker.

Vom Fazit des DFB-Trainers Christian Wück ist er noch nicht ganz überzeugt: „Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein.“ Sie könnten stolz auf ihre Leistung sein. Dass sie das Hauptziel, die WM in Indien, geschafft, auch mit gutem Fußball überzeugt haben. Und einfach nur extrem bitter ausgeschieden sind. „Aber wir ziehen eine geile Erfahrung aus dem Turnier“, sagte er dann doch.

Gleich nach dem Abendspiel waren die Sachen gepackt worden. 4.45 Uhr ging es zum Flughafen Zagreb. Von Frankfurt/Main aus kam das RB-Trio Erik Majetschak, Elias Abouchabaka und Kilian Ludewig am Mittwochvormittag mit dem Zug zurück in die Messestadt.

Region/Leipzig RB Leipzig Erik Majetschak (RasenBallsport Leipzig)

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