25. Mai 2018 / 21:51 Uhr

Fabian Holland mit blauem Auge vor dem Traualtar

Fabian Holland mit blauem Auge vor dem Traualtar

Knut Hagedorn
Fabian Holland (SV Darmstadt 98, Abwehr): Gesamtbewertung: 71; Potenzial: 72. Vorherige Vereine: Hertha BSC, FSV Forst Borgsdorf.
Fabian Holland zieht im Sportbuzzer Bilanz. © imago
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2. Bundesliga: Profi Fabian Holland, der einst für Forst Borgsdorf auflief, zieht nach einer verrückten Saison Bilanz.

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Völlig verrückt gestaltete sich die Spielzeit 2017/18 der 2. Fußball-Bundesliga. Nahezu zwei Drittel aller 18 Mannschaften befanden sich noch unmittelbar vor dem Saisonende in akuter Abstiegsgefahr, Existenzängste herrschten vieler Ortens. Mittendrin in dieser „wilden“ Liga stand auch der 27-jährige Borgsdorfer Fabian Holland, der seit 2014 beim SV Darmstadt 98 spielt, der erst aufgrund einer beeindruckenden Siegesserie in der Saisonendphase den Komplettabsturz von der Bundesliga in die 3. Liga verhinderte.

„Ich hatte bisher selten ruhige Spielzeiten seitdem ich Profi bin, aber diese Saison war schon echt verrückt“, lässt der Linksfuß, der aus der Jugend des FSV Forst Borgsdorf stammt, die abgelaufene Punktspielserie gegenüber dem SPORTBUZZER Revue passieren. Die Tragweite eines möglichen Abstiegs war auch Holland jederzeit bewusst, gerade was das Vereinsumfeld betrifft: „Natürlich weiß man, dass bei einem Abstieg auch immer Existenzen auf dem Spiel stehen. Aber als Spieler darf man das nicht allzu nah an sich heranlassen, man muss seinen Job erledigen.“

​Fabian Holland: "Er hat uns den Arsch gerettet"

Als nicht zufriedenstellend bewertet Holland die abgelaufene Spielzeit, die der SV Darmstadt 98 noch als Tabellenzehnter beendete. „Wir wussten, dass es nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Vorjahr schwer wird. Zunächst sind wir auch gut reingekommen, dann aber lief nicht mehr viel zusammen. Am Ende kann man sagen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind.“

Einen wichtigen Anteil am Klassenerhalt hatte für Holland dabei Trainer Dirk Schuster, der die „Lilien“ am 11. Dezember 2017 auf einem Abstiegsplatz stehend übernahm und schlussendlich rettete. „Natürlich hat er einen großen Beitrag geleistet. Er hat uns wieder in die Spur gebracht und uns quasi den Arsch gerettet.“ Persönlich vergleicht der Linksverteidiger seine Spielzeit mit einer Berg- und Talfahrt: „Es war irgendwie alles mit dabei. Ein Platzverweis, ein Eigentor, aber auch ein wichtiges Tor – halt ein Wechselbad der Gefühle.“ Umso mehr freut sich Fabian Holland nun auf seinen wohlverdienten Urlaub. „Die Spielzeit war schon echt hart. Die freien Tage bis zum Trainingsauftakt am 19. Juni tun einem schon gut und ich habe ja auch noch einen wichtigen privaten Termin vor mir“, verrät der ehemalige Kicker von Hertha BSC.

​Letzte Hochzeitsvorbereitungen laufen

Am 1. Juni wird Fabian Holland seine langjährige Freundin Louisa in Eberswalde vor den Traualtar führen. „Wir sind in den letzten Hochzeitsvorbereitungen, daher ist mit Ruhe gerade noch nicht viel“, verrät Holland schmunzelnd. Für einen Abstecher nach Borgsdorf am Montag zum Landespokalfinale der Frauenmannschaft reichte die Zeit aber allemal. Für den Profifußballer sind solche Ausflüge wichtig.„Ich verfolge schon so gut es geht vor allem die Ergebnisse von Forst Borgsdorf. Über das Internet ist man da eigentlich gut versorgt. Wenn ich dann mal in der Heimat bin, versuche ich auch Spiele live zu verfolgen, so wie jetzt das Finale der Frauen, auch wenn es leider nicht zum Sieg gereicht hat.“ Bei den Darmstädtern läuft Hollands Vertrag noch bis 2020.

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