20. Mai 2018 / 14:31 Uhr

Fabian Pietler trifft für den TuS Davenstedt von der Mittellinie

Fabian Pietler trifft für den TuS Davenstedt von der Mittellinie

Redaktion Sportbuzzer
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Davenstedts Fabian Pietler lässt Tanis Niemeier aussteigen.
Fabian Pietler traf gegen den TuS Harenberg von der Mittellinie. © Petrow
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Der TuS Davenstedt wahrt durch einen 5:2-Auswärtssieg beim TuS Harenberg seine Meisterschaftschancen und bleibt Spitzenreiter Iraklis Hellas auf den Fersen.

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Sie wollten es besser machen als im Hinspiel, das hat am Ende aber nicht ganz so geklappt wie erhofft. Nach der 2:10-Packung beim ersten Aufeinandertreffen verlor Fußball-Bezirksligist TuS Harenberg auch das zweite Kräftemessen mit dem TuS Davenstedt deutlich. Diesmal unterlag der Aufsteiger mit 2:5, und Coach Bernd Biank sah die Sache realistisch: „Angesichts der vielen Chancen der Davenstedter hätten wir uns heute fast wieder zehn fangen können.“

TuS-Trainer Christian Pöppler sah das Hinspiel-Ergebnis nicht unbedingt als Vorteil. "Es war klar, dass wir nicht wie im Hinspiel gewinnen können, die Jungs haben sehr gut gemacht."

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Davenstedt dominiert - lässt aber Hochkaräter liegen

Der Titelanwärter erweckte in keiner Phase den Anschein, dass für die Hausherren an diesem Nachmittag etwas gehen könnte. „Die Davenstedter waren klar besser“, räumte der TuS-Trainer ehrlich ein. „Gegen so eine starke Mannschaft hätten wir einen perfekten Tag gebraucht, und den hatten wir beim besten Willen nicht.“ Sein Team habe sich zu viele Fehler geleistet und auch nicht die nötige Ordnung gehabt. „Und dann brauchst du halt auch das Glück, deine wenigen Chancen zu nutzen.“

Die Gäste dominierten und legten durch Mateusz Wagner (5.) und Tolgahan Davran (40.) eine 2:0-Pausenführung vor. „Sie haben sogar noch fünf Hochkaräter liegen lassen“, so Biank. Seine Schützlinge hätten sich zwei gute Möglichkeiten erspielt, diese aber auch nicht genutzt. „Gegen so ein Kaliber musst du vor dem Tor eiskalt sein. Denn wenn du im richtigen Moment triffst, kann so ein Spiel auch anders ausgehen.“

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Doch die Davensteder zogen an diesem Nachmittag ihr Ding souverän durch, erspielten sich acht, neun Hundertprozentige. Sie ließen sich weder durch den Handelfmeter von Luca Münch zum 1:2 (74.) noch durch Pascal Bianks Treffer zum 2:3 (83.) aus dem Konzept bringen, schlugen durch Fabian Pietler (79., 85.) jedes Mal umgehend zurück. „Beim 4:2 hat Fabian gesehen, dass der Torwart zu weit vor seinem Tor stehen und einfach abgezogen. Das war das schönste Tor des Spiels", lobte Pöppler. Den Schlusspunkt setzte Liga-Top-Goalgetter Nico Tsitouridis (87.).

Die Davenstedt dürfen nun am Montag im Spitzenspiel bei Iraklis Hellas (15 Uhr) nicht verlieren, um noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben. Besser wäre ein Sieg, um den Aufstieg der Griechen nicht nur zu vertagen. "Wir haben keinen Druck", sagte Pöppler, "wir müssen nicht aufsteigen. Keiner muss tottraurig in der Ecke sitzen, wenn wir es nicht schaffen." Der TuS-Coach will aber natürlich trotzdem gewinnen und kann für das Gipfeltreffen aus dem Vollen schöpfen.

Jeny Niggemeyer und Sascha Priesemann

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