11. Mai 2018 / 21:57 Uhr

Fahrt Frei! 1.FC Lokomotive Leipzig

Fahrt Frei! 1.FC Lokomotive Leipzig

Udo Zagrodnik
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Fahrt Frei! 1.FC Lokomotive Leipzig © Udo Zagrodnik
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Im Eisenbahnmuseum Bayrischer Bahnhof wurden die neuen Heimtrikots präsentiert und den Medien Fragen beantwortet.

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Leipzig. Bei strahlenden Sonnenschein, blitzten am Freitag im Eisenbahnmuseum Leipzig Bayrischer Bahnhof Kameras und Fotokameras. Hierzu zunächst Geographie: Der Museumsstandort ist im Südwesten der Messestadt, an der Radrennbahn Kleinzschochern in die Kurt–Kresse–Straße eingebogen, und im Einzugsgebiet der Bahnstation Plagwitz.

Zunächst wurde vom 1.FC Lokomotive Leipzig eine Pressekonferenz abgehalten, die einen kurzen Saisonrückblick, Aktuelles und Vorausschauendes beinhaltete. Trainer Heiko Scholz sprach von einer Saison mit Höhen und Tiefen und einer tollen Mannschaft und das dass Saisonziel 9.Platz erreicht wurde, sogar der 5.Platz noch möglich ist. Als er das aussprach, da wollte es der Zufall so, das der Lokomotivführer des Eisenbahnvereins gerade laut pfeifen lies. Bei Kapitän Markus Krug ist es so, das er einen Mittelweg zwischen seinem Arbeitsplatz (Arbeitgeber) und dem Fußball beim 1.FC Lok gefunden hat, also noch das 10.Jahr machen wird.

Die Zehnte, sie soll seine Abschiedssaison werden. Richtig so, das ist auch eine Anerkennung seiner bisherigen Leistung. Nicht mehr im Kader, aussortiert wurden Andy Wendschuh, Hiromu Watahiki, Steffen Fritzsch, Pascal Gaedke, Matus Lorincak, Christian Hanne und Maik Georgie. Im Vorfeld wurde mit den Spielern gesprochen, die gehen müssen. Bei den Lokomotive Fußballern kommt nun die Aufwertung zum Profitum und es wird auch bei den Trainern professioneller. So wird der einstige Spieler Ronny Surma in den Trainerstab um Heiko Scholz, Rüdiger Hoppe und Maik Kischko aufsteigen. Trainer Scholz erwähnte die nun besseren Möglichkeiten und das nun jeweils am Vormittag und am Nachmittag eine Trainingseinheit abgehalten wird. Nach dem Punktspiel gegen Hertha BSC II (am Samstag, 12.05.2018) ist für die Mannschaft die Sommerpause angesagt und voraussichtlich am 19.Juni wird im Bruno Trainingsstart sein.

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Anwesende Spieler wie Markus Krug, Sascha Pfeffer, Robert Berger und Benjamin Kirsten sprachen von einer guten, positiven Entwicklung, das es Spaß macht und vom Wohlfühlen im Verein. Heiko Scholz, an diesem Tage auch Lokomotivführer, sagte auch das man sich noch auf dem Markt umsehen wird und deutete da in Richtung insolvente Vereine.

Lok–Geschäftsführer Martin Mieth wurde vom Autor aus Regis–Breitingen zu den Streitigkeiten mit dem Manager Wolf–Rüdiger Ziegelbalg angesprochen. Er verwies auf die 1.FC–Lok–Homepage, und einen Bericht, der tagsüber ins Netz gestellt wurde. Später (zu Hause) das gelesen, und das Ziegenbalg–Interview vor Augen, das der Mitteldeutsche Rundfunk (zu Himmelfahrt) auf seiner Homepage veröffentlichte: Man könnte das so deuten, das es zwischen beiden „Parteien“ sehr unterschiedliche Ansichten zur Vision Zukunft gibt (das Wie hinkommen und dann wie weiter), und das Herr Ziegenbalg mit dem MDR–Interview einen Alleingang machte. Und aktuell, nach dem offiziellem Teil (im Museum) gab Lok–Geschäftsführer Martin Mieth dem MDR auch ein Interview.

Die Loksche Trikotpräsentation im Eisenbahnmuseum Leipzig Bayrischer Bahnhof

Kleinzschocher / Plagwitz: Und nun der zweite Teil im Eisenbahnmuseum Leipzig Bayrischer Bahnhof. Es wurden die Heimtrikots für die kommende Saison 2018/2019 vorgestellt. Aus dem Lokschuppen fuhr im Schritttempo, aber mit ordentlich Dampf, eine Dampflokomotive vor, und Heiko Scholz / Rüdiger Hoppe „assistierten“ dem eigentlichen Lokomotivführer. Und Spieler zeigten sich an der Kesselstange festhaltend im neuen Outfit. Da blitzten die Kameras. Die Messestädter und Eisenbahner aus dem Stadtteil Probstheida werden wieder traditionell in den Stadtfarben spielen: Das sind gelbe Stutzen, blaue Hosen und dazu gelbe Trikots, blau abgesetzt. Ja Leipzig ist Blau–Gelb.

Der Loksche Saisonabschluß in der Regionalliga Nordost

Der Samstag, 12.05.2018 mit dem letzten Spieltag der Regionalliga Nordost: 1.FC Lokomotive Leipzig gegen Hertha BSC II, wer erst um 13.30 Uhr ins Bruno kommt, der kommt zu spät und verpasst das Vorprogramm. Gemeint sind ein Vorspiel und eine ZOO–Wette. Und solange der Vorrat reicht wird zum Saisonabschluss im Bruno ein Getränk ausgeschenkt, das preiswerter ist als Selters, man ahnt es oder nicht..... Freibier. Dazu gibt es an den Imbissständen Roster und mehr. Und den Endspurt zum Kunstrasen nicht verpassen.

Der Autor ist diesmal leider verhindert, weil auch „seine“ Pleißestädter vom SVR, spielen, in der Kreisoberliga MTL/LL, am Samstag 15 Uhr, SVR gegen Falkenhain. Da ist er (vor kleinerer Kulisse) Stadionsprecher und Berichterstatter. P.S. Die Pleißestadt Regis–Breitingen hat auch Bahnanschluß (Leipzig–Altenburg/Zwickau), zurzeit abschnittweise eingleisig wegen Streckensanierung. Auch hier soll mal mit Volldampf, 150km/h, gefahren werden. Bitte auch die Leipziger Volkszeitung und ihren Sportbuzzer beachten (wo wir uns gerade befinden).

Die Nachspielzeit

Hier noch den Hinweis, das man vom Eisenbahnmuseum Leipzig Bayerischer Bahnhof die umfangreiche Homepage (auch mit Wegbeschreibung) im Internet finden kann. Und wer abkürzen will, der schaue nochmal an meinen Berichtanfang mit Geographie. Mein Fazit: Rundum war es ein inhaltsreicher und beeindruckender Nachmittag inmitten von historischen Schienenfahrzeugen, in deren Nachbarschaft die Elster–Saale–Bahn fährt. Die Erinnerung wird nachhaltig bleiben, weil man nicht alle Tage in solch ein Museum kommt. Und die etwas andere Erinnerung ist: Sehr lange ist es her. In der zweiten Hälfte der Siebziger gab es in diesem Viertel (südlich des Adler) die Straße des Komsomol (heutig umbenannt) mit paralleler Gießerstraße und zwei kommunale Schulen in denen Lehrlinge verschiedenster kaufmännischer Berufe in der Theorie ausgebildet wurden. Und es fuhr die herzförmige S–Bahn zwischen Gaschwitz und dem Hauptbahnhof. Trams/Stadtbus: Die Viere fuhr zum Hauptbahnhof und der A–Bus Richtung Bayrischer Bahnhof und beide dann weiter bis Stötteritz. Man kennt es aus eigenem Erleben. Und das muß noch gesagt werden: Auf das Heute zurückzukommen, die Radrennbahn Kleinzschocher gehört zu den von der Politik vergessenen und vernachlässigten Sportstätten der Messestadt Leipzig.

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