08. November 2018 / 17:53 Uhr

Fall Augustin: Streit zwischen RB Leipzig und französischem Verband beigelegt

Fall Augustin: Streit zwischen RB Leipzig und französischem Verband beigelegt

dpa
Der Streit zwischen RB Leipzig und dem französischen Fußballverband FFF im Fall Augustin wurde beigelegt.
Der Streit zwischen RB Leipzig und dem französischen Fußballverband FFF im "Fall Augustin" wurde beigelegt. © dpa
Anzeige

Der französische Fußballverband FFF nimmt nach einem positiv verlaufenen Gespräch von einer Beschwerde bei der FIFA Abstand. 

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Paris/Leipzig. Der Streit zwischen Bundesligist RB Leipzig und dem französischen Fußball-Verband FFF wegen Stürmer Jean-Kévin Augustin ist offenbar beigelegt. Die Franzosen nehmen nach französischen Medienberichten von ihrer Beschwerde beim Weltverband FIFA Abstand und setzen damit auf Entspannung zwischen beiden Seiten. Auch RB hatte vor dem Europa-League-Spiels am Donnerstag bei Celtic Glasgow (21.00 Uhr/DAZN und Nitro) mitgeteilt, dass das Treffen am Dienstag zwischen RB-Sportkoordinator Jochen Schneider und dem FFF-Präsidenten Noël Le Graët und Marc Keller, Manager der französischen Nationalmannschaften, positiv verlaufen sei.

Der Verband des Weltmeisters hatte die Beschwerde gegen Leipzig und Augustin eingereicht, nachdem der 21-Jährige im September zwei U21-Länderspiele abgesagt hatte, dann aber in einem RB-Testspiel auflief.

Mehr zu RB Leipzig

Augustin hatte seine Absage mit dem Verweis auf muskuläre Ermüdungserscheinungen per SMS begründet. Weil er dann aber in einem RB-Testspiel zum Einsatz kam, beschwerte sich der französische Verband an höchster Stelle. Die Leipziger beteuern, dass sie Augustin abstellen wollten. Die Entscheidung habe der Spieler selbst gefällt.

Augustin war bereits Ende 2017 bei U21-Coach Sylvian Ripoll nach einer Auseinandersetzung in Ungnade gefallen und zwischenzeitlich suspendiert worden. Im März begnadigte ihn Ripoll und berief den Angreifer in den Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan und Montenegro. Dort erzielte Augustin in beiden Partien jeweils ein Tor. Nach seiner jüngsten Absage hat ihn Ripoll wieder aus dem Kader verbannt. Und dabei bleibt es auch erstmal. Ripoll verzichtete am Donnerstag auf eine Nominierung Augustins für die Testspiele gegen Kroatien und Spanien. Die Leipziger Abwehrspieler Nordi Mukiele und Dayot Upamecano sind dagegen dabei.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt