03. Februar 2018 / 22:36 Uhr

Falsche Schuhe: RB-Coach Hasenhüttl wollte Lookman vor seinem Siegtreffer bereits auswechseln

Falsche Schuhe: RB-Coach Hasenhüttl wollte Lookman vor seinem Siegtreffer bereits auswechseln

Anne Grimm
Standprobleme: Neuzugang Ademola Lookman hatte laut Trainer Ralph Hasenhüttl die falschen Schuhe an. Ein anderes Paar wollte er aber nicht tragen. 
Standprobleme: Neuzugang Ademola Lookman hatte laut Trainer Ralph Hasenhüttl die falschen Schuhe an. Ein anderes Paar wollte er aber nicht tragen.  © Imago
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Ademola Lookman und seine Schuhe waren nach dem Sieg in Gladbach großes Thema: Der Neuzugang von RB Leipzig rutschte mit seinen Nocken so sehr über den Rasen, dass der Trainer ihn nach ein paar Minuten schon wieder vom Platz nehmen wollte.

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Leipzig. Ademola Lookman bekam vor seinem ersten Einsatz bei RB Leipzig extra einen zweitägigen Taktik-Crashkurs, um wenigstens ein bisschen auf die Partie am Samstag bei Borussia Mönchengladbach eingestimmt zu sein. Doch Stollenschuhe, die bei Winterwetter Halt auf dem Rasen geben, wollte der 20-Jährige partout nicht anziehen.

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„Ich habe ihm schon gestern im Training erklärt, dass das nicht funktioniert. Aber er wollte die Schuhe nicht ausziehen. Es war das einzige Paar, das er aus England mitgebracht hat. Was soll ich da machen?“, meinte Coach Ralph Hasenhüttl. Und so rutschte der Neuzugang vom FC Everton nach seiner Einwechslung in der 77. Minute mit den Nocken an seinen Fußballschuhen im Borussia Park auch fast wie auf einer Eisbahn über den Platz. „Er hat Glück, dass ich ihn nicht gleich wieder ausgewechselt habe und ich habe Glück, dass ich ihn drauf gelassen habe“, meinte Hasenhüttl, der Lookman nach fünf Minuten Rutschpartie eigentlich schon wieder vom Platz holen wollte.

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Denn in der 88. Minute traf der Offensivakteur nach einem schönen Solo zum 1:0 und dem damit verbundenen Leipziger Sieg. Ob der 20-Jährige die Schuhe noch einmal tragen darf, ließ Hasenhüttl zunächst offen. Ein zweites Paar mit Stollen wird er sich aber in der nächsten Woche zulegen müssen.

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Doch warum hatte der RB-Coach in der Schlussphase eigentlich auf den Neuzugang, statt auf Yussuf Poulsen oder Jean-Kevin Augustin gesetzt? „Ich habe mir von ihm erhofft, dass wenn er kommt, einfach mal unbekümmert reinmarschiert. Im Eins gegen Eins hat er gute Qualitäten. Freut mich natürlich für ihn, dass er das gleich mal gezeigt hat.“ Zudem wollte Hasenhüttl nach der Auswechslung von Bruma einen ähnlichen, unberechenbaren Spielertypen auf dem Platz haben.

Lookman selbst sagte im Anschluss: „Es war ein perfekter Tag, um mit drei Punkten zurückzufahren. Ich freue mich sehr, dass ich in meinem ersten Spiel gleich ein Tor machen konnte, aber dass wir das Duell gewonnen haben, ist für mich noch wichtiger." Gladbachs Trainer Dieter Hecking ärgerte sich hingegen über die Arte des Gegentors: „In der 88. Minute musst du so wach sein, dass du das noch verteidigt bekommst. Wir waren vor dem Gegentreffer hinten mehrfach in Überzahl.“

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