12. April 2018 / 19:51 Uhr

Fan-Gewalt: Hansa Rostock muss 35000 Euro Strafe zahlen

Fan-Gewalt: Hansa Rostock muss 35000 Euro Strafe zahlen

Redaktion Sportbuzzer
Unter anderem zündeten Anhänger von Drittligist Hansa Rostock beim Auswärtsspiel in Zwickau.
Unter anderem zündeten Anhänger von Drittligist Hansa Rostock beim Auswärtsspiel in Zwickau. © OZ
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DFB sanktioniert Vandalismus und Pyro-Attacken bei sechs Spielen / Klubchef Marien froh über „verhältnismäßig mildes Urteil“.

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Die Krawallmacher unter seinen Fans kommen den FC Hansa Rostock einmal mehr teuer zu stehen: Das DFB- Sportgericht verurteilte den Fußball-Drittligisten gestern in einer mündlichen Einspruchsverhandlung zu 35.000 Euro Geldstrafe. Bis zu 12.000 Euro davon kann der Verein für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, insbesondere zur Verbesserung der Video- und Kameratechnik im Ostseestadion, teilte der DFB mit.

„Alles in allem sind wir froh, dass es uns noch gelungen ist, ein verhältnismäßig mildes Urteil zu erwirken“, wird Hansa-Chef Robert Marien in einer Mitteilung des Klubs zitiert. Das DFB-Sportgericht habe „vor allem unsere intensiven Bemühungen im Bereich der Präventivarbeit und in diesem Zusammenhang auch den steten und glaubwürdigen Dialog zwischen Verein und Fanszene positiv angerechnet“. Fälle von Vandalismus – wie die Beschädigung von sanitären Einrichtungen und das Werfen von Polen-Böllern und Raketen aufs Spielfeld – seien „sehr schwer ins Gewicht gefallen“, teilte Marien mit und fügte hinzu: „Wie unterschiedlich ein jeder sein Fan-Dasein auch interpretieren möchte, aber solche Aktionen sind absolute No-Gos!“

Verhandelt wurden in der Frankfurter DFB-Zentrale Vorkommnisse bei insgesamt sechs Punktspielen. Betroffen waren die Partien gegen Halle, Sportfreunde Lotte, Preußen Münster, Werder Bremen II, Zwickau und Osnabrück.

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Verurteilt wurden unter anderem der Einsatz von Pyrotechnik, Diebstahl, das Werfen von Gegenständen in den Innenraum und Vandalismus wie beispielsweise das Zerstören von Toiletten. „Bei der Vielzahl und Intensität der Störaktionen der Rostocker Zuschauer sowie der Vorbelastung des Vereins war die Verhängung einer spürbaren Sanktion zwingend erforderlich. Insbesondere das Abschießen von Leuchtraketen Richtung Spielfeld und der Vandalismus in fremden Stadien können unter keinen Umständen toleriert werden“, begründete Stephan Oberholz, der als stellvertretender Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Sitzung in Frankfurt leitete, das Urteil.

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Ursprünglich war Hansa am 7. März vom DFB-Sportgericht im Einzelrichterverfahren wegen Vorkommnissen in zwei Drittliga-Spielen zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden, wogegen der Klub Einspruch eingelegt hatte. Danach hatten sich dann Vorkommnisse in weiteren vier Spielen hinzu addiert, welche nun mitverhandelt wurden.

Hansa hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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