02. September 2017 / 22:13 Uhr

Fanskandal gegen Tschechien: Aus welcher Stadt kam der Nazi-Mob?

Fanskandal gegen Tschechien: Aus welcher Stadt kam der Nazi-Mob?

Redaktion Sportbuzzer
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Bilder der Schande: Viele der Fans wären in Deutschland wohl nicht für einen Stadionbesuch zugelassen worden.
Bilder der Schande: Viele der Fans wären in Deutschland wohl nicht für einen Stadionbesuch zugelassen worden. © imago
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Der Abend der Schande zieht weiter große Kreise. Nun gibt es erste Erkenntnisse, woher die Krawallfans kamen.

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Auch am Tag beschäftigt der Fanskandal von Prag ganz Fußball-Deutschland. Und die bange Frage: Wer war der Nazi-Mob, der das WM-Qualispiel gegen Tschechien für seine widerwärtigen Parolen missbrauchte, Leipzigs Nationalspieler Timo Werner beschimpfte und die Schweigeminute gegen zwei verstorbene Fußballfunktionäre besudelte?

SPORTBUZZER-Kommentar: Für diese Fans müssen wir uns schämen!

Erste Erkenntnisse geben zumindest einige Antworten: Wie die Bild berichtet, kommen große Teile der Nazi-Gruppe aus Dresden. Unter anderem soll es sich um Personen aus dem Umfeld der Dynamo-Fangruppen „Faust des Ostens“ und „Hooligans Elbflorenz“ handeln, die üblicherweise den Zweitligisten „supporten“. Die Anreise aus Dresden ist nach Prag nicht weit, beide Städte trennen lediglich 100 Kilometer.

Einige haben sich gewaltsam Zugang verschafft

Rund 40 Hooligans sollen sich gewaltsam Zugang zum Stadion verschafft haben. „Ich habe gehört, dass die Voraussetzungen, an Tickets zu kommen, nicht so streng waren“, sagte Weltmeister Mats Hummels, der sich mit deutlichen Worten gegen die sogenannten Fans wandte. „Man muss zusehen, dass man diese Leute aus dem Stadion rauskriegt.“ Der SPORTBUZZER hat hier analysiert, wie die Krawallbrüder ins Stadion kommen konnten.

Viele Anhänger hatten sich die Karten direkt am Stadion gekauft, mussten nur geringe Kontrollen über sich ergehen lassen. So war wenig verwunderlich, dass nicht nur grässliche Parolen zu hören, sondern auch reichlich Pyrotechnik im deutschen Block zu sehen war.

Stadionverbote möglich: Die Fanschande von Prag

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