Bereits in der Vergangenheit gab es bei Hannover 96 – und anderen Klubs – Protest durch Stimmungsboykott. Hier ein Bild einer Kampagne aus dem Jahr 2012. Bereits in der Vergangenheit gab es bei Hannover 96 – und anderen Klubs – Protest durch Stimmungsboykott. Hier ein Bild einer Kampagne aus dem Jahr 2012. © zur Nieden (Archiv)
Bereits in der Vergangenheit gab es bei Hannover 96 – und anderen Klubs – Protest durch Stimmungsboykott. Hier ein Bild einer Kampagne aus dem Jahr 2012.

"Die Kurve wird schweigen": Fans beschließen Stimmungsboykott bei Hannover 96

Die Bundesliga-Wochen werden deutlich ruhiger im Stadion von Hannover 96. Auf einem Fantreffen am Freitagabend beschlossen die Anhänger einen Stimmungsboykott.

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Es war voll im Haus der Jugend. Die Fans und Teile der Ultras von Hannover 96 hatten Redebedarf. Rund 500 waren gekommen, aus allen Teilen der Fanszene. Die Abschaffung der 50+1-Klausel, die Komplettübernahme von Hannover 96 durch Martin Kind, die kommentarlose Ablehnung von mehr als 119 Mitgliedsanträgen – es brodelt in der Fanszene.

Mit der Folge, dass es nun wieder zum Stimmungsboykott in der Kurve kommt. So wie 2015. Es wurde nicht offiziell abgestimmt, aber Zweifel an der Umsetzung gab es trotzt einiger Bedenkenträger, die fürchten, dass das Schweigen der Fans den sofortigen Abstieg bedeuten könnte, nicht. „Die Kurve wird schweigen“, heißt es aus dem Umfeld der Ultras, die allerdings auch betonen, auf einen kreativen Protest setzen zu wollen. Heißt im Klartext: Keine Gewalt, keine Beleidigungen – mit Bannern und Schweigen wollen sie Zeichen setzen. „Wir alle sind uns einig, dass Beleidigungen und Bepöbelungen gegen Martin Kind niemandem weiterhelfen“, sagt einer der Fans.

In der Saison 2014/15 boykottierten einige 96-Fans die Spiele der Profis.

Die Stimmung bei dem Treffen sei relativ gut gewesen, man sei sich schnell einig geworden. „Manche haben gesagt, 96 sei nicht mehr ihr Verein und sie wollten am liebsten gar nicht mehr hin. Das ändert aber auch nichts.“

Schon beim Pokalspiel in Bonn werde es deutlich ruhiger, kündigen die Ultras an. Sie haben aus den Erfahrungen 2015 gelernt, erwägen Protestmärsche als Zeichen gegen die Kind-Politik. Dass es unter den Ultras auch viele gebe, die durchaus gewalttätig seien, wollte auch beim Fantreffen niemand verhehlen. Randale und Ausschreitungen seien für die Teilnehmer aber keine Lösung.

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Hannover 96 (Herren) Region/Hannover Fussball Bundesliga

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