11. September 2018 / 12:56 Uhr

"Fantastischer Club", "tolle Fans": Walpurgis bei Dynamo Dresden vorgestellt

"Fantastischer Club", "tolle Fans": Walpurgis bei Dynamo Dresden vorgestellt

Jochen Leimert
Ralf Minge (l.) und Maik Walpurgis bei der Vorstellung des neuen Dynamo-Trainers.
Ralf Minge (l.) und Maik Walpurgis bei der Vorstellung des neuen Dynamo-Trainers. © Jochen Leimert
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Der neue Trainer des Zweitligisten erhält einen Vertrag bis 2020, der auch im Aufstiegsfall gilt. Ovid Hajou und Massimiliano Porcello kommen als Co-Trainer. Walpurgis will Dynamo stabilisieren und weiterentwickeln.

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Dresden. Eine knappe Stunde hat sie gedauert: die Vorstellung von Maik Walpurgis als neuer Cheftrainer. Gut gelaunt und voller Zuversicht präsentierte sich der 44-Jährige, der einen Vertrag bis 2020 erhält, bei seinem ersten Auftritt als verantwortlicher Chefcoach der Schwarz-Gelben im Dresdner Stadion. Dem gebürtigen Herforder war anzumerken, wie zufrieden er ist, dass er nach knapp dreiwöchiger Wartezeit den Zuschlag für den Job bei Dynamo bekommen hat. “Ich freue mich, die Mannschaft und jeden einzelnen kennen zu lernen”, sagte der Westfale. Er möchte in den nächsten Monaten die Mannschaft aus dem Formtief führen. “Stabilisierung und Weiterentwicklung - diese Ziele wollen wir vorantreiben”, sagte der neue Cheftrainer.

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Sport-Geschäftsführer Ralf Minge erklärte eingangs der Pressekonferenz, dass man schon 2014 nach Dynamos Abstieg einmal miteinander über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen habe. Doch damals entschied sich Walpurgis, den beim VfL Osnabrück begonnenen Weg weiterzugehen und verlängerte an der Bremer Brücke. “Ich wollte dort niemanden im Stich lassen”, so Walpurgis rückblickend. Seither sei man aber in Kontakt geblieben, bekräftigte Minge, der nach der Entlassung von Uwe Neuhaus am 22. August zuerst bei Walpurgis angefragt habe. “Der Maik war der erste Kandidat, der nach der Trennung von Uwe in Dresden gewesen ist”, versicherte Minge.

Schon da habe es Übereinstimmung in vielen Punkten gegeben, dennoch wollte Dynamo noch andere Szenarien prüfen. Letztlich sei die Wahl aber auf Walpurgis gefallen: “Er hat die meisten Prozentpunkte gehabt”, so Minge. Walpurgis, der zwei Co-Trainer mit nach Dresden bringt, sei ein teamfähiger Trainer, wie ihn Dynamo gesucht habe: “Er geht den interdisziplinären Weg, der zeitgemäß ist”, ist Minge überzeugt. Aber auch Matthias Lust, einer der beiden Co-Trainer von Uwe Neuhaus, werde weiter zum Betreuerstab gehören und wie bisher die Schnittstelle zum Nachwuchs bilden. Walpurgis kennt sich mit der Arbeit in einem großen Team bereits aus: “Wir haben schon beim FC Ingolstadt mit einem großen Staff gearbeitet”, erklärte der neue Chefcoach. Es gehe jetzt darum “einen fruchtbaren Boden zu schaffen, wo sich jeder einbringen kann”, ergänzte er. Cristian Fiel kann sich derweil wieder seinem Fußballlehrer-Lehrgang in Hennef und der U17 von Dynamo widmen.

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Die Mannschaft sieht Walpurgis als gut zusammengestellt an. Bisher habe er noch mit keinem der aktuellen Dynamo-Profis gearbeitet, er kenne viele aber aus Spielen gegeneinander, erklärte der seit 26 Jahren als Trainer aktive Rotschopf, der sich als emotional beschreibt, aber in den letzten Jahren ruhiger geworden sei. Walpurgis versicherte, er habe sich in den letzten Wochen intensiv mit den SGD-Profis beschäftigt, sei auch beim 1:2 der Schwarz-Gelben am 2. Spieltag in Bielefeld gewesen. Damals sei Dynamo aber noch kein Thema gewesen, die Nähe der Alm zu seinem Wohnort habe für einen Besuch im Stadion gesprochen.

Am Nachmittag wird Walpurgis erstmals das Training im Großen Garten leiten, am Donnerstag fährt die Mannschaft dann nach Regensburg, wo am Freitagabend (18.30 Uhr) das erste Spiel für ihn als Dynamo-Coach ansteht. Das Team von Achim Beierlorzer kenne er gut, erklärte Walpurgis, der eine seiner letzten Niederlagen als Coach des FC Ingolstadt zu Saisonbeginn 2017/18 gegen den SSV erlitt. Damals verlor sein Team gegen den Jahn mit 2:4. Nach zwei weiteren Niederlagen wurde er entlassen. Ein Szenario, das sich bei Dynamo keinesfalls wiederholen soll. Ein Szenario, das sich Dynamo auch nicht leisten kann.

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