13. Oktober 2018 / 19:35 Uhr

Trainer-Legende Arsene Wenger: So kommt der FC Bayern aus der Krise

Trainer-Legende Arsene Wenger: So kommt der FC Bayern aus der Krise

Tobias Manzke
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Trainer-Legende Arsene Wenger rät dem FC Bayern in der Krise zu Gelassenheit  
Trainer-Legende Arsene Wenger rät dem FC Bayern in der Krise zu Gelassenheit   © dpa
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Arsene Wenger gibt dem FC Bayern Ratschläge zur Krisenbewältigung und verrät, wie er seine eigene Zukunft plant. An Ruhestand ist dabei nicht zu denken: "Man braucht diese Droge."

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Trainer-Legende Arsene Wenger rät dem FC Bayern trotz der aktuellen Krise zu Ruhe und Gelassenheit. "Es ist jetzt wichtig, dass sie bei Niko Kovac stabil bleiben und innerhalb des Vereins das Selbstvertrauen wieder aufgebaut wird. Dann wird das wieder eine starke Bayern-Mannschaft", sagte der Franzose am Samstagabend am Rande des Abschiedsspiels von Weltmeister Per Mertesacker in Hannover. Dass die Münchner nach dem Trainerwechsel von Jupp Heynckes zu dem in der Mannschaft angeblich bereits umstrittenen Kovac Probleme bekommen würden, hatte Wenger allerdings nicht erwartet.

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"Ich bin überrascht, aber nicht bekümmert. Die Bayern kommen wieder zurück. Sie haben eine schlechte Phase gehabt. Ich mache mir keine Sorgen", sagte der 68-Jährige, der den FC Arsenal am Ende der vergangenen Saison nach 22 Jahren als Trainer verlassen hatte und seine Karriere nun bei einem anderen Klub fortsetzen will. Dabei stellte er klar, dass er kein Engagement in der Bundesliga anstrebe. Wie es genau für ihn weitergehen soll, ließ Wenger offen: "Ich habe in meinem ganzen Leben gekämpft, deshalb ist der Wettbewerb sehr wichtig. Es wird weitergehen. In welcher Postion und wo, weiß ich noch nicht."

Wenger: "Man braucht diese Droge"

Dabei gestand der Coach, dass er trotz seines Alters nicht vom Fußball loslassen kann. "Am Wochenende braucht man die Droge. Wenn man sie von einem Tag auf den anderen Tage verliert, ist das nicht leicht." Dennoch habe ihm die Pause nach dem Arsenal-Abschied gut getan. "Ich bin ein schlechter Fußball-Rentner. Auf der anderen Seite, habe ich 35 Jahre auf diesem Niveau gearbeitet. Das gibt es nicht oft. Da sind zwei drei Monate Ruhe nicht schlecht für meine Gesundheit. Dann geht es wieder los."

Wenger vor Wechsel zu Tuchel und PSG?

In den vergangenen Tagen war Wenger als möglicher neuer Sportdirektor bei Paris St. Germain gehandelt worden. Beim französischen Serienmeister würde er mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel zusammenarbeiten.

Das sind die Bilder von Per Mertesackers Abschiedsspiel:

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