11. Oktober 2018 / 09:54 Uhr

Bayern-Bosse Rummenigge und Hoeneß schimpfen über Länderspielpause: "Das ist Wahnsinn"

Bayern-Bosse Rummenigge und Hoeneß schimpfen über Länderspielpause: "Das ist Wahnsinn"

Redaktion Sportbuzzer
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Die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß halten nicht viel von den ständigen Länderspielpausen.
Die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß halten nicht viel von den ständigen Länderspielpausen. © 2018 Getty Images
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Die Länderspielpause und die neue Nations League sorgen bei den Bundesliga-Verantwortlichen für Ärger. Besonders die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß äußern ihren Frust deutlich.

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Die erneute Länderspielpause sorgt bei vielen Präsidenten, Managern und Trainern aus der Bundesliga für reichlich Unmut. Im kicker äußern sich unter anderem die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sowie Schalke-Manager Christian Heidel zur kritisch zur erneuten Bundesliga-Unterbrechung. Dabei bekommt auch die neue Nations League, in der die deutsche Nationalmannschaft am Samstag in Amsterdam gegen die Niederlande und drei Tage später in Paris gegen Frankreich ran muss, ihr Fett weg.

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: „Wenn es die Nations League nicht gäbe, würde den Fußballfans nichts fehlen.“ Sein Münchner Kollege Uli Hoeneß ist mit dem neuen Wettbewerb ein wenig nachsichtiger. Die Nations League sei ihm immer noch lieber als viele Freundschaftsspiele. Aber es könne nicht sein, dass dafür im Herbst drei Abstellungsperioden anfallen, meint der FCB-Präsident.

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Hoeneß: „Es ist dringend notwendig, dass die Bundesliga nicht ständig durch diese Pausen in ihrem Rhythmus unterbrochen wird. Wir haben drei Unterbrechungen in der Hinrunde, das ist Wahnsinn.“ Seine Forderung: „Es darf maximal eine Pause geben, den Rest der Länderspiele sollten sie am Ende der Hinrunde, in der zweiten oder dritten Dezember-Woche, also kurz vor Weihnachten, durchführen oder direkt nach der Winterpause ab dem 15. Januar.“

BVB-Boss Watzke in Sachen Nations League zwiegespalten

BVB-Boss Watzke sagt, dass man unterscheiden müsse, ob man die Nations League als Fan oder Verantwortlicher sieht. Es würden bei diesem Wettbewerb zwei Herzen in seiner Brust schlagen. „Als Verantwortlicher würde ich mir öfter Spiele wünschen, in denen etablierte Kräfte geschont werden - z. B. gegen Moldawien, San Marino oder Gibraltar. Als Fan wünschst du dir Frankreich, Holland oder England“, so Watzke.

Der DFB-Kader für die Spiele gegen die Niederlande und Frankreich

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) Zur Galerie
Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
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Dass man sich mit der Einführung der Nations League keinen großen Gefallen getan hat, meint Schalke-Manager Christian Heidel. Für ihn seien es eher Freundschaftsspiele als Pflichtspiele. „Die Zahl der Spiele hat sich aber nicht erhöht. Das grundsätzliche Problem ist also zumindest nicht noch größer geworden - nämlich, dass Vereine, die viele Nationalspieler in ihren Reihen haben, in den Länderspielpausen nicht so detailliert trainieren können wie die anderen Klubs."

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