12. Juli 2018 / 21:04 Uhr

FC Bayern: Kovac fordert mehr ausländische Trainer im deutschen Jugendfußball

FC Bayern: Kovac fordert mehr ausländische Trainer im deutschen Jugendfußball

Redaktion Sportbuzzer
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Niko Kovac trainiert seit Beginn der Saison den Rekordmeister FC Bayern.
Niko Kovac trainiert seit Beginn der Saison den Rekordmeister FC Bayern. © imago/MIS
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Niko Kovac fordert ein Umdenken in der Nachwuchsförderung des DFB. Spielfreude und Kreativität müsse man zur Not auch importieren, sagte der neue Bayern-Coach in einer Kolumne.

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In der Diskussion um die Qualität des deutschen Fußballs hat Bayern-Coach Niko Kovac ein Umdenken gefordert. „Es sollte in der Nachwuchsarbeit wieder mehr darauf geachtet werden, dass man im Fußball nicht nur Handwerker und Facharbeiter braucht, sondern auch Künstler“, schrieb der Münchner Trainer in seiner Kolumne für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

In Südamerika und im Mittelmeerraum gebe es „noch die Straßenfußballer, die Spaß daran hätten, einen Gegner zu veräppeln oder für die Galerie zu spielen. In Deutschland wird so etwas zu oft aberzogen“, meint Kovac, der am Donnerstag gesundheitlich angeschlagen beim Training des Rekordmeisters fehlte.

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„Große Individualisten fehlen“

Dabei gebe es auch im Land des Nochweltmeisters „genügend Spieler mit der richtigen Einstellung, mannschaftsdienlich, kampfstark, taktisch hervorragend und auch am Ball gut ausgebildet“, so der neue Trainer des deutschen Rekordmeisters aus München. Aber die „großen Individualisten, die enge Spielsituationen überraschend lösen können oder beim Konter den Gegner einfach mal stehen lassen“, die würden fehlen.

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Deshalb müsse man Trainer finden, die in der Lage seien, den Kindern und Jugendlichen die entsprechenden Übungen vorzuführen. „Das, glaube ich, liegt jedoch nicht in der DNA der allermeisten deutschen Trainer“, meint der Kroate. „Ich kann aber nur weitergeben, was ich in mir trage. Ob Liebe oder Geld oder die Leidenschaft für Dribblings und Kunststücke am Ball. Deshalb wäre es gut, dieses Fachwissen zu importieren“, schrieb der Ex-Profi.


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