24. September 2018 / 16:02 Uhr

Nur noch zwei! So läuft die Rekordjagd von Niko Kovac beim FC Bayern

Nur noch zwei! So läuft die Rekordjagd von Niko Kovac beim FC Bayern

Patrick Strasser
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Trainer Niko Kovac kann mit Siegen gegen den FC Augsburg und bei Hertha BSC in die Historie des FC Bayern eingehen
Trainer Niko Kovac kann mit Siegen gegen den FC Augsburg und bei Hertha BSC in die Historie des FC Bayern eingehen © imago/Team 2
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Der neue Trainer Niko Kovac ist mit dem FC Bayern glänzend aus den Startlöchern gekommen und kann sich zeitnah sogar in die Vereins-Historie eintragen. Der Coach selbst demonstriert Selbstbewusstsein, die Konkurrenz zittert.

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Vier Spiele, vier Siege, souveräner Tabellenführer. Der Meister hat sein Abo auf die Schale bereits verlängert, das siebte Exemplar nacheinander wird im Mai 2019 ausgeliefert. Ein Titelrennen gibt es nicht. „Die Überlegenheit der Bayern ist frappierend, sie waren eine Klasse besser“, sagte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel, der gar eine Mega-Serie in Sachen Alleingang sieht: „Ich kann mir schwer vorstellen, dass sie ein Spiel verlieren.“ Nur noch 30 Partien sind es. Doch geschafft hat diesen „Sweep“ seit Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 nicht mal der FC Bayern. Aber wer weiß?

Niko Kovac gefällt das. Einerseits. „Im Moment bin ich wirklich sehr, sehr zufrieden“, sagt der Bayern-Trainer. Andererseits kennt er diese gefährliche Höhenluft von seinem letzten Job in Frankfurt nicht. „Ich warne davor, alles zu rosig zu sehen. Viele loben uns, zurecht. Aber wir dürfen nicht fahrlässig werden. Wir werden von allen gejagt.“ Nächstes „Jägerchen“ ist am Dienstag (20.30 Uhr) der FC Augsburg. „Es wird auch Spiele geben, wo wir Punkte lassen. Wir lassen uns da nicht einlullen von den Aussagen der Kollegen“, meint Kovac.

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Das nie gefährdete 2:0 auf Schalke war für Sportdirektor Hasan Salihamidzic „eine Demonstration, wie man Fußball spielt.“ Der Schlüssel ist Kovac’ zielorientiertes Coaching und sein umsichtiges Rotieren. „Der Trainer macht es mit der Rotation sehr gut. Die Spieler ziehen gut mit. Daher haben wir eine gute Atmosphäre. Dann kommen solche Ergebnisse dabei raus.“ Und solch ein Lauf.

Kovac überzeugt Boateng und Lewandowski

Kovac hat die Mannschaft hinter sich gebracht, durch Empathie und Souveränität im Umgang mit den Stars. Er hat Jérôme Boateng und Robert Lewandowski zum Bleiben überredet – sein bisher größter Coup. Das Schlüsselwort ist: Respekt. Den hat Kovac beim Team gewonnen. Sieben Pflichtspiele, sieben Siege. Den Supercup mit einem 5:0 bei Pokalsieger Eintracht Frankfurt eingetütet, die erste Pokalrunde bei Drochtersen/Assel mit Mühe und Not überstanden, vier Erfolge in der Bundesliga gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel der letztjährigen Abschlusstabelle: Hoffenheim (Dritter), Stuttgart (Siebter), Leverkusen (Fünfter) und Schalke (Zweiter). Dazu letzten Mittwoch das überzeugende 2:0 in der Champions League bei Benfica Lissabon.

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Kovac und die Bayern sind auf Kurs. Ja, sogar auf Rekordkurs. Zwei Erfolge in den anstehenden Liga-Duellen mit Augsburg und bei Hertha BSC am Freitag fehlen dem 46-jährigen, um in die Historie einzugehen. Denn bisher steht Jupp Heynckes, der Triple-Coach, mit neun Erfolgen aus der Saison 2012/13 ganz oben. Damals setzte es erst in Spiel zehn, dem 1:3 in der Champions-League in Borissow, eine Pleite.

Kovac in der Statistik schon besser als Guardiola

Selbst Pep Guardiola, unter dem die Bayern national von 2013 bis 2016 alles gewannen, gelang keine solche Startserie – schon allein deshalb, weil man unter dem Katalanen in allen drei Jahren den Supercup verlor. Danach allerdings gelangen den Pep-Bayern 2015/16 satte zwölf Erfolge am Stück. Auf Rang zwei des absoluten Startrankings liegt übrigens ein Trainer, mit dem man dort so gar nicht gerechnet hätte: Carlo Ancelotti.

Der Italiener siegte in seiner Debüt-Saison 2016/17 acht Mal hintereinander, dann setzte es bei Atlético Madrid ein 0:1.Eine weitere beeindruckende Bilanz: Seit acht Jahren hat Bayern während des Oktoberfestes in der Bundesliga nicht verloren: 21 Siege und 6 Remis. Die letzte Pleite datiert vom 3. Oktober 2010 in Dortmund (0:2). Ein Wiesn-Verbot gibt’s nicht für die Stars. Salihamidzic ganz locker: „Ein Radler sollte vielleicht drin sein.“

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